In den sonnendurchfluteten Gassen der Geschichte, wo der Ruf des Muezzins wie ein sanftes Wiegenlied über die Minarette hallt, versichert der aufgeklärte Bürger des Westens mit einer Miene voll wohlmeinender Toleranz, dass er absolut kein Problem mit dem Islam habe. Schließlich sei es doch nur eine Religion unter vielen, eine weitere Facette des bunten Mosaiks der Menschheit, das man mit Multikulti-Begeisterung und interkulturellen Kochabenden feiern müsse. Doch dann, ganz leise und fast entschuldigend, fügt er hinzu, dass er lediglich gewisse Begleiterscheinungen ablehne – jene kleinen, bedauerlichen Exzesse wie Enthauptungen auf öffentlichen Plätzen, Steinigungen fröhlicher Ehebrecherinnen oder die frische Verheiratung von neunjährigen Mädchen an greise Würdenträger, ganz so, wie es der Prophet Mohammed selbst mit Aisha praktiziert haben soll, jener legendären Kindbraut, deren jugendliche Unschuld bis heute als Vorbild dient. Es ist ein feiner Unterschied, dieser zwischen der reinen Lehre und ihren praktischen Anwendungen, ein Unterschied so subtil wie die Klinge eines Krummsäbels, der im Namen Allahs durch die Luft pfeift. Der Koran selbst gibt in Sure 47, Vers 4 den Ton vor: „Wenn ihr auf die Ungläubigen trefft, dann schlagt ihnen die Köpfe ab, bis ihr sie überwältigt habt; danach bindet sie fest, und danach entweder Gnade oder Lösegeld.“ Eine Anleitung zum Schlachten, verpackt als göttliche Kriegsregel, die IS-Kämpfer später mit Videokameras und oranger Farbe für die Gefangenen perfektionierten.
Die fröhliche Vielfalt der Sklaverei
Wie erquickend doch die intellektuelle Redlichkeit wirkt, wenn man beteuert, der Islam selbst sei friedlich, während man gleichzeitig die sexuelle Sklaverei von Jesidinnen, die Taqiyya als göttlich sanktionierte Lüge gegenüber Ungläubigen und den florierenden Sklavenhandel in den Souks vergangener und gegenwärtiger Kalifate nur als kulturelle Missverständnisse abtut. „Nicht der Islam“, ruft der Apologet, „nur ein paar radikale Elemente!“ Als ob der Koran nicht selbst in Sure 4, Vers 24 die „was eure Rechte besitzen“ – jene gefangenen Frauen – als legitime Beute des Siegers preisen würde: „Und die verheirateten Frauen sind euch verboten, außer denen, die eure Rechte besitzen.“ Mohammeds Gefährten nach der Schlacht von Badr teilten lachend die Beute, während im Hintergrund die Schreie der Versklavten die Hymnen der Eroberer untermalten. Heute, in den Salons europäischer Hauptstädte, nippt man an Fairtrade-Tee und diskutiert, ob solche Praktiken nicht doch irgendwie kontextuell zu verstehen seien. Welch zynische Gleichmacherei, die den Dschihad mit der Aufklärung verwechselt und Vergewaltigung als spirituelle Übung umdeutet. Zur Taqiyya liefert Sure 3, Vers 28 die passende Lizenz: „Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen statt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat nichts von Allah zu erwarten – es sei denn, ihr nehmt euch vor ihnen in acht.“ Eine göttliche Erlaubnis zur Täuschung, die bis heute wie ein Augenzwinkern durch die interreligiösen Dialoge geistert.
Unter dem Schleier der Befreiung
Die Burka, dieses mobile Zelt der weiblichen Emanzipation, flattert wie ein ironisches Banner über den Köpfen jener, die sie tragen – oder besser: getragen werden. „Es ist ihre freie Wahl!“, verkünden die Verteidiger der Vielfalt, während sie geflissentlich übersehen, wie Zwangskonvertierungen, Kindesmissbrauch und die systematische Misshandlung von Frauen im Schatten der Scharia gedeihen. „Frauen sind wie Rosen“, pflegte ein weiser Imam zu sagen, „man muss sie bedecken, damit keine anderen sie pflücken.“ Wie poetisch, wie zärtlich. In Saudi-Arabien oder Afghanistan blühen diese Rosen unter dem Joch der Polygamie, wo ein Mann vier Ehefrauen sein Eigen nennen darf, solange er sie nur gerecht behandelt – was in der Praxis meist bedeutet, sie abwechselnd zu ignorieren, zu schlagen oder gegen jüngere Modelle einzutauschen. Der Westen, dieser dekadente, frauenrechtsbesessene Narr, protestiert zaghaft, nur um dann von „Islamophobie“ beschimpft zu werden, jenem Zauberwort, das jede Kritik in den Orkus der politischen Unkorrektheit verbannt. Sure 9, Vers 29 rundet das Bild ab: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den Jüngsten Tag glauben und die nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und die nicht der wahren Religion angehören – von denen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie die Dschizya aus der Hand heraus bezahlen und sich unterwerfen.“ Unterwerfung als göttliches Endziel, verfeinert durch Steuern und Demütigung.
Der heilige Tanz des Dschihads
Terrorismus? Ach was, nur ein paar verirrte Seelen, die den wahren Geist des Islam missverstehen. Dabei hallen die Worte Osama bin Ladens, Ayman al-Zawahiris oder des selbsternannten Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi wie ein Echo durch die Jahrhunderte: „Der Dschihad ist die Pflicht jedes Muslims.“ Mord, Folter, Gehirnwäsche in Madrassen, wo Analphabetismus als Tugend gilt und Wissenschaftsfeindlichkeit mit dem Verbot der Evolution oder der Behauptung, die Erde sei flach, zelebriert wird – all das sind keine Fremdkörper, sondern organische Auswüchse einer Lehre, die Intoleranz gegenüber anderen Religionen nicht nur duldet, sondern fordert. Sure 9, Vers 5, die berühmte Schwertverse, spricht Klartext: „Wenn die heiligen Monate verstrichen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf.“ Der moderne Islamist lächelt milde, während er in Berlin oder Paris mit dem Messer argumentiert. Tierquälerei bei rituellen Schlachtungen ohne Betäubung, Völlerei an Ramadan-Abenden nach tagelangem Fasten, Gier nach Jizya-Steuern von Dhimmis – es ist ein Karneval der Widersprüche, bei dem der Westen als Clown verkleidet mitspielt und applaudiert. Sure 8, Vers 12 verstärkt den martialischen Charme: „Ich werde Schrecken in die Herzen der Ungläubigen werfen. Schlagt ihnen die Köpfe ab und schlagt ihnen jeden Finger ab.“
Die Scharia als göttliches Meisterwerk
In den Gerichtshöfen der Scharia wird Gerechtigkeit zelebriert wie ein blutiges Theaterstück: Diebe verlieren Hände, Apostaten ihr Leben, Homosexuelle werden von Dächern gestoßen. „Das ist kulturell!“, rufen die Relativisten, während sie ihre eigenen liberalen Werte verraten. Genitalverstümmelung an kleinen Mädchen, diese archaische Form der Reinheit, wird als „traditionelle Beschneidung“ verharmlost, obwohl sie nichts anderes ist als sadistische Verstümmelung im Namen eines Gottes, der offenbar ein Problem mit weiblicher Lust hat. Mohammed selbst soll die Praxis gekannt und nicht verboten haben; warum auch, wenn sie die Kontrolle über die weibliche Sexualität sichert? Der zynische Beobachter kann nur schmunzeln über die Verrenkungen westlicher Feministinnen, die gegen den Patriarchat im eigenen Land wettern, aber vor dem islamischen Schweigen wie vor einem Minenfeld zurückweichen. Die Scharia, dieses „göttliche Meisterwerk“, webt all diese Elemente zusammen – Enthauptung, Steinigung nach hadithischer Überlieferung, Zwang und Unterwerfung – zu einem kohärenten System, das Kritiker als „radikal“ abtun, obwohl es direkt aus den Texten gespeist wird.
Das große Schweigen der Aufgeklärten
Es ist ein Meisterstück der kognitiven Dissonanz, dieses beharrliche „Kein Problem mit dem Islam, nur mit…“. Die Liste wird länger, die Ausreden kürzer. Während Imame in europäischen Moscheen zur Eroberung aufrufen und Parallelgesellschaften wie Krebsgeschwüre wuchern, feiert man „Bereicherung“ und „Diversität“. Der Humor liegt im Absurden: Der gleiche Intellektuelle, der Nietzsche und Voltaire zitiert, verteidigt mit derselben Zunge eine Ideologie, die Bücher verbrennt, Denker verfolgt und Fortschritt als westliche Dekadenz brandmarkt. Es ist, als würde man einem Wolf ein vegetarisches Halsband umlegen und hoffen, dass er nur Salat frisst. Die Realität beißt zurück – in Form von Attentaten, No-Go-Zonen und einer Demographie, die lachend die Zukunft für sich beansprucht. Sure 9, Vers 29 und 47:4 dienen dabei als unerschöpfliche Munitionsdepots für jene, die den Text wörtlich nehmen.
Das augenzwinkernde Ende einer Illusion
Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis, dass der Islam nicht reformiert werden will, weil seine Stärke gerade in der Unveränderlichkeit liegt. Der Prophet hat gesprochen, der Koran ist ewig, und wer zweifelt, ist bereits verloren. Der Westen, dieser naive Riese, der seine eigenen Errungenschaften – Aufklärung, Menschenrechte, Wissenschaft – mit selbstmörderischer Großzügigkeit opfert, wird eines Tages aufwachen und feststellen, dass Toleranz ohne Grenzen Selbstmord ist. Bis dahin lächelt man weiter, nippt an seinem Tee und murmelt: „Nur ein paar Probleme, nichts, was man nicht mit Dialog lösen könnte.“ Der Dialog endet meist mit einem „Allahu Akbar“ und einer Klinge. Welch herrliche Satire das Leben doch schreibt, wenn die Hauptrolle der gutgläubige Idiot spielt, der die Verse zitiert und sie dennoch leugnet.