Der Freispruch einer Christin, die wegen Blasphemie acht Jahre lang in der Todeszelle verbringen musste, hat in ganz Pakistan zu Protesten geführt, die das Land lahmlegen. Aus Angst vor Ausschreitungen blieben landesweit Schulen geschlossen und Straßen menschenleer. Radikalislamische Gruppen kündigten an, die Proteste fortzuführen.

Wer’s nimma weiß: 

Eine Aussage der österreichischen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek toppt jedoch so ziemlich alles, was über die geschlechtsneutrale Behandlung von Mann und Frau bisher gesagt wurde.

In einer Broschüre des österreichischen Frauenministeriums heißt es, dass “die Durchführung der Steinigung eindeutig Nachteile für Frauen” aufweise. Heinisch-Hosek, die die Broschüre “Tradition und Gewalt an Frauen” herausgibt, liefert auch gleich eine Erklärung für ihre krude These hinterher.

Frauen werden bis zu den Schultern eingegraben

Männer würden bei einer Steinigung nur bis zur Hüfte, Frauen hingegen bis zu den Schultern eingegraben werden. “Dies ist bedeutend, weil im Falle des ‘Sich-Befreiens’ der (oder des) Verurteilten eine Begnadigung durchgesetzt werden kann. Dies ist bei Männern somit weitaus wahrscheinlicher“, heißt es in der Broschüre.

Herr BMI Kickl ist wohl heute noch neidig, dass ihm das nicht einfiel.

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