In Berlin muss die Oldtimer-Schau „Classic Days“ dem Al-Quds-Marsch weichen. Jetzt werden nicht historische Fahrzeuge auf dem Kurfürstendamm fahren, sondern Demonstranten marschieren, die antisemitischen Terror glorifizieren.Die Veranstalter einer seit sieben Jahren jährlich stattfindenden Oldtimerparade sehen sich gezwungen, ihre „Classic Days“ abzusagen, weil auf der Route nachträglich der Al-Quds-Marsch angemeldet wurde.

Beim Al-Quds-Marsch demonstrieren jedes Jahr rund 1500 Menschen für die „Eroberung Jerusalems“, rufen zum Boykott des einzigen jüdischen Staates auf und verbreiten antisemitische Verschwörungsfantasien. „Kindermörder Israel“, schallt es dann durch die Straßen.

In einem interfraktionellen Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses von 2018 heißt es: „Berlin verurteilt jede Form des Antisemitismus aufs Schärfste. Berlin steht solidarisch zu Israel.“ Was dieses Bekenntnis wert ist, wird nun wieder einmal deutlich.

Das ist unerträglich.

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