Die Inhalte dieses Blogs dienen ausschließlich der Unterhaltung und sind als Satire zu verstehen – ausdrücklich „im Böhmermannschen Sinne“. Sämtliche Beiträge, Formulierungen, Figuren, Handlungen und Ereignisse sind entsprechend geltender Rechtsmeinung frei erfunden, überzeichnet, künstlerisch verfremdet oder satirisch zugespitzt. Jegliche Ähnlichkeit mit real existierenden Personen (lebend oder verstorben), Unternehmen, Organisationen oder tatsächlichen Ereignissen ist als rein zufällig zu betrachten und nicht beabsichtigt – auch wenn es gelegentlich anders wirken könnte; eine Identifizierung realer Personen ist weder Ziel noch Zweck der Inhalte. Sofern Namen, Rollen oder Eigenschaften verwendet werden, geschieht dies ausschließlich im Rahmen der satirischen Darstellung und ohne Anspruch auf Tatsachenbehauptung. Es handelt sich nicht um Journalismus, Beratung oder Tatsachenberichterstattung, sondern um eine satirisch-künstlerische Meinungsäußerung.
Die Erlösung aus dem Plastikzeitalter
Es gibt historische Momente, die sich mit einer Wucht in das kollektive Gedächtnis einbrennen, dass selbst spätere Generationen…
Die gepflegte Empörung und ihre selektive Anwendung
Man stelle sich vor, ein geopolitisches Paralleluniversum öffnete sich für einen kurzen, unerquicklich hellen Moment, und in diesem…
Die freundliche Fratze der Verifikation
Es beginnt, wie so vieles im digitalen Zeitalter beginnt: mit dem Versprechen von Ordnung, Sicherheit und einer geradezu…
Kulinarische Unschuld und historische Schatten
„Sage mir, was Du isst, und ich sage Dir, wer Du bist“ – der Satz von Jean-Anthelme Brillat-Savarin…
Die große Umbenennung als Heilsversprechen
Es gehört zu den eigentümlichsten Fortschrittsgesten der Gegenwart, dass man das Unangenehme nicht mehr beseitigt, sondern es mit…
Kakao als Staatsräson
Es gibt historische Momente, in denen sich Nationen durch große Taten definieren, und es gibt jene, in denen…
Leipzig 3: Nach dem Amok ist vor dem Amok
Es gehört inzwischen zur makabren Liturgie der Gegenwart, dass auf das Entsetzen sogleich die Deutung folgt, und auf…
Leipzig 2: Ein Tag wie keiner, und doch wie alle
Es ist wieder einmal „kein Tag wie andere“, jene stehende Floskel, die in ihrer inflationären Verwendung längst selbst…
Leipzig 1: Die ritualisierte Erschütterung
Es beginnt stets gleich, beinahe tröstlich gleichförmig, als handle es sich um ein gesellschaftliches Beruhigungsmittel in sprachlicher Darreichungsform.…
Der große Anlauf ins Nichts
Es gibt politische Karrieren, die an Tragödien erinnern, andere an Farcen, und dann gibt es jene seltenen Exemplare,…
Der Sonntag als moralische Dauerwerbesendung
Sonntag, 20 Uhr 15, jene sakrosankte Stunde, in der sich die Nation vor dem Bildschirm versammelt, als wäre…
Die Erfindung der Zivilität als Eintrittskarte ins moralische Parkett
Die Zivilgesellschaft – dieses schimmernde Wortgebilde aus Wohlklang und Selbstgewissheit – tritt gern auf wie ein exklusiver Salon,…











