Die Inhalte dieses Blogs dienen ausschließlich der Unterhaltung und sind als Satire zu verstehen – ausdrücklich „im Böhmermannschen Sinne“. Sämtliche Beiträge, Formulierungen, Figuren, Handlungen und Ereignisse sind entsprechend geltender Rechtsmeinung frei erfunden, überzeichnet, künstlerisch verfremdet oder satirisch zugespitzt. Jegliche Ähnlichkeit mit real existierenden Personen (lebend oder verstorben), Unternehmen, Organisationen oder tatsächlichen Ereignissen ist als rein zufällig zu betrachten und nicht beabsichtigt – auch wenn es gelegentlich anders wirken könnte; eine Identifizierung realer Personen ist weder Ziel noch Zweck der Inhalte. Sofern Namen, Rollen oder Eigenschaften verwendet werden, geschieht dies ausschließlich im Rahmen der satirischen Darstellung und ohne Anspruch auf Tatsachenbehauptung. Es handelt sich nicht um Journalismus, Beratung oder Tatsachenberichterstattung, sondern um eine satirisch-künstlerische Meinungsäußerung.
Die hohe Kunst der gepflegten Feindseligkeit
Es gehört zu den eigentümlichen Paradoxien der aufgeklärten Gesellschaft, dass ausgerechnet dort, wo Vernunft, Diskurs und Argument als…
Exkommunikation ohne Sakrament
Es gehört zu den eigentümlichen Ironien der Gegenwart, dass ausgerechnet eine Institution, deren Selbstverständnis jahrhundertelang auf der radikalen…
Die erstaunliche Elastizität des Begriffs „moderat“
Es gehört mittlerweile zum festen Inventar westlicher Berichterstattung, dass sich selbst in den unerquicklichsten Figuren der internationalen Politik…
Die bequeme Moral und ihre blinden Flecken
Es gehört zu den liebgewonnenen Selbsttäuschungen spätmoderner Gesellschaften, sich selbst als Endpunkt moralischer Evolution zu begreifen: aufgeklärt, differenziert,…
Der ewige Traum vom steuerlichen Perpetuum mobile
Es gehört zu den charmantesten Selbsttäuschungen moderner Gesellschaften, dass sich politische Wünsche wie mit einem gut geölten Hebelwerk…
Vom Mufti in Berlin zum Vorbild von heute
Es gibt Ehrungen, die mehr über die Gegenwart verraten als über die Vergangenheit, die sie angeblich würdigen. Und…
Die sanfte Rückkehr der Bevormundung
Es gehört zu den liebenswerten Ironien der Geschichte, dass ausgerechnet jene Epoche, die sich selbstzufrieden als Höhepunkt individueller…
Der Zaubersatz der bequemen Distanz
„Es ist nicht unser Krieg“ – ein Satz, so glatt poliert, dass er zugleich wie staatsmännische Nüchternheit und…
Die gläserne Zukunft hat bereits eine Benutzeroberfläche
Es gehört zu den ironischen Eigentümlichkeiten der Gegenwart, dass die Menschheit mit einer Mischung aus Begeisterung, Gleichgültigkeit und…
Das Gedenken als Bühne der Gegenwart
Es gehört zu den merkwürdigsten Eigenarten der Gegenwart, dass Erinnerung zwar ständig beschworen, aber immer seltener verstanden wird.…
Die bequeme Legende vom Mittelalter
Wer die Islamische Republik verstehen möchte, steht zunächst vor einer intellektuellen Versuchung von beinahe unwiderstehlicher Bequemlichkeit: der Versuchung,…
Der Parteitag als moralische Geisterbahn
Es gibt politische Ereignisse, die wirken zunächst wie gewöhnliche Parteitagsfolklore: etwas Pathos, etwas Resolutionstheater, ein paar wohlfeile moralische…











