Die Geografie der Eitelkeit,

oder Wie man eine Insel annektiert, weil einem eine Medaille fehlt

Es gibt Sätze, die man liest und sofort weiß: Das ist entweder Literatur – oder ein Protokoll aus der Notaufnahme der Weltpolitik. „Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.“ Ein Satz wie ein Betonklotz, der aus einem Helikopter fällt: nicht wegen der Eleganz, sondern wegen der Schwerkraft. Und doch muss man, wenn man sich ein Mindestmaß an mentaler Hygiene bewahren will, wenigstens kurz lachen – dieses trockene, ungläubige Lachen, das entsteht, wenn ein Mensch mit atomarer Infrastruktur unter dem Hintern plötzlich klingt wie ein Kind, dem man im Kindergarten das rote Schippchen weggenommen hat. Grönland, diese riesige, stille, weiße Fläche, die bislang vor allem dafür bekannt war, Eis zu sein – und zwar nicht metaphorisch –, wird zum Objekt eines Machtanspruchs, der in seiner Begründung so erbärmlich wie bezeichnend ist: Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, fühlt sich nicht mehr dem Frieden verpflichtet, weil er keinen Friedensnobelpreis bekommen hat. Und weil man diesen Satz, so wie er da steht, kaum ohne inneren Krampf ertragen kann, ist man fast dankbar, dass er zugleich das perfekte Symbol für eine neue Epoche ist: die Epoche der gekränkten Supermachtseele, der beleidigten Großmachtpoesie, der Diplomatie als Schmollwinkel.

Man muss sich das einmal bildlich vorstellen: ein Mann, der die Weltpolitik wie ein Fernsehformat behandelt, schreibt einen Brief an den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre – nicht an das Nobelkomitee, nicht an irgendeine zuständige Instanz, sondern an den Regierungschef eines Landes, dessen größte außenpolitische Gefahr traditionell darin besteht, zu höflich zu sein. Und in diesem Brief steht, der Tonfall irgendwo zwischen Mafiafilm und Grundschulaufsatz: Weil Norwegen beschlossen habe, ihm nicht den Friedensnobelpreis zu verleihen, fühle er sich nicht mehr verpflichtet, „nur an den Frieden zu denken“. Das ist nicht nur ein Satz, das ist eine Offenbarung: Frieden als Abo-Modell. Nicht bezahlt, also abbestellt. Kein Nobelpreis, keine Friedenspflicht. Wie eine Kundenbewertung auf Amazon, nur dass es diesmal nicht um einen Toaster geht, sondern um Krieg und Weltordnung. „Leider nur drei Sterne, weil das Komitee meine Genialität nicht erkannt hat, daher zünde ich jetzt ein paar Regionen an. Mit freundlichen Grüßen.“

Der Friedensnobelpreis als moralischer Kassenbon

Der Witz an der Sache ist natürlich: Trump tut so, als hätte Norwegen ihm den Preis verweigert, als säße da ein staatlicher Beamter in Oslo, der stempelt: „Nein, Herr Trump, dieses Jahr nicht, wir haben schon einen Dalai Lama.“ Und diese Verwechslung ist nicht einmal der schlimmste Teil. Der schlimmste Teil ist, dass sie vollkommen unwichtig ist – weil sie in der Logik dieser neuen Politik nur ein Detailfehler ist, wie wenn ein Pirat beim Entern versehentlich „Ahoi“ statt „Arrr“ sagt. Die Hauptsache ist: Die Erzählung steht. Und diese Erzählung lautet: Ich bin der Friedensbringer. Ich habe Kriege beendet. Ich habe mehr für die Nato getan als jeder andere Mensch. Ich bin der Held, den man nicht feiert, also werde ich eben der Rächer, den man fürchtet. Das ist psychologisch so transparent, dass man sich fragt, ob das Weiße Haus inzwischen von einem gläsernen Gewächshaus ersetzt wurde, in dem Narzissmus mit Staatsgewalt gedüngt wird.

„Acht Kriege beendet“, behauptet Trump. Welche? Man weiß es nicht. Vielleicht die Kriege, die in seinem Kopf stattfinden: der ewige Feldzug gegen Kritik, das Scharmützel mit Fakten, die Guerilla gegen Realität. Vielleicht zählt er auch alte Konflikte rückwirkend als beendet, weil er irgendwann einmal darüber gesprochen hat. So wie man behauptet, man habe „die Küche renoviert“, weil man eine neue Kaffeetasse gekauft hat. Aber selbst wenn man ihm großzügig ein paar diplomatische Erfolge zugesteht – was ohnehin nur möglich ist, wenn man das Maßband der Wahrheit zu einem Gummiband umfunktioniert –, bleibt die Kernthese atemberaubend: Frieden ist bei ihm kein Prinzip, sondern eine Auszeichnung. Kein ethischer Imperativ, sondern ein Preisgeld. Ein Mensch, der Frieden nur dann liefert, wenn er dafür geehrt wird, ist nicht pazifistisch – er ist geschäftstüchtig. Und zwar in diesem ganz speziellen Sinn, in dem Erpressung plötzlich als Verhandlung gilt.

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Dass das Ganze in einem Brief steht, der offenbar echt ist, bestätigt von einem norwegischen Ministerpräsidenten, macht es nicht besser. Im Gegenteil: Es macht es schlimmer, weil es dem Satiriker das Handwerk zerstört. Wie soll man das noch überbieten? Wie soll man noch karikieren, wenn die Wirklichkeit längst in der Karikatur wohnt, die Möbel umgestellt hat und die Schlüssel nicht mehr rausrückt? Das ist der Zustand, in dem politische Analyse in eine Art literarisches Überlebensprogramm kippt: Man schreibt, um nicht zu schreien. Und man lacht, um nicht zu weinen – obwohl das Lachen längst dieses nervöse Husten ist, das kommt, wenn jemand in der Nähe mit dem Feuerzeug spielt.

Grönland oder Die Eroberung der Landkarte im Kinderzimmerformat

Grönland ist in dieser Geschichte nicht nur ein geografischer Ort, sondern ein psychologisches Projektionsfeld. Eine weiße Fläche auf der Karte, die in Trumps Weltbild vermutlich aussieht wie eine freie Parklücke. Groß, leer, praktisch, und man könnte seinen Namen draufschreiben. Die Idee, Grönland „haben“ zu wollen, ist nicht neu in seinem politischen Theater. Neu ist der Tonfall: der Anspruch, die Drohung, die Selbstverständlichkeit. Dass die Europäische Union die Souveränität der Insel betont, dass Dänemark als zuständiger Staat protestiert, dass internationale Regeln existieren – all das ist in diesem Weltbild offenbar nur das Rauschen des Publikums, während der Star auf der Bühne seine Improvisation abliefert. Und wie jeder Star, der sich missverstanden fühlt, reagiert er nicht mit Einsicht, sondern mit mehr Lautstärke: militärische Mittel nicht ausgeschlossen, Strafzölle für Solidarität, Drohkulisse für alle, die es wagen, den Plot nicht mitzuspielen.

Es ist bemerkenswert, wie altmodisch diese Machtphantasie zugleich ist. Wir leben im 21. Jahrhundert, in einer Welt von Cyberangriffen, Satellitenkrieg, Drohnenschwärmen und Informationsoperationen – und doch kommt da jemand und sagt im Grunde: „Ich will dieses Land.“ Nicht strategisch verpackt, nicht diplomatisch getarnt, sondern wie ein Kolonialherr aus dem 19. Jahrhundert, der versehentlich in die Gegenwart gefallen ist und jetzt enttäuscht feststellt, dass es plötzlich internationale Abkommen gibt. Grönland wird so zum Symbol einer Regression: Politik als Besitzdenken. Geopolitik als Immobiliengeschäft. „Wunderschöne Lage, viel Eis, tolle Aussicht, könnte man einen Golfplatz draus machen, und wenn die Nachbarn meckern, erhöhen wir halt die Zölle.“

Und natürlich gibt es in diesem Anspruch eine strategische Rationalität, die man nicht leugnen kann: Grönland liegt geopolitisch bedeutsam, Arktis, Rohstoffe, Militärstützpunkte, Handelsrouten, Klimawandel als Turbo für alte Begehrlichkeiten. Aber der Punkt ist: Rationalität ist hier nicht die Triebfeder, sondern die nachträgliche Dekoration. Wie bei jemandem, der eine Dummheit begeht und danach erklärt, es sei ein Experiment gewesen. Die strategischen Gründe werden nicht argumentiert, sie werden als Naturgesetz behauptet. „Die Welt ist nicht sicher“, schreibt Trump, als sei die globale Sicherheit ein Haustier, das man nur beruhigen kann, wenn es an Grönland schnüffeln darf. Das ist keine Außenpolitik, das ist eine Mischung aus apokalyptischer Erzählung und Besitzanspruch, wie sie sonst in schlechten Actionfilmen vorkommt: Der Held muss das Artefakt besitzen, sonst geht die Welt unter.

Die große Dokumentenvergessenheit oder Wenn Fakten nur Deko sind

Besonders hübsch – im Sinne von „hübsch wie ein Autounfall im Zeitraffer“ – ist Trumps Behauptung, Dänemark habe kein „Eigentumsrecht“ an Grönland, es gebe keine schriftlichen Dokumente. Das ist faktisch falsch, aber auch das spielt keine Rolle, denn Fakten sind in diesem Stil keine Grundlage, sondern Hindernisse. Man sagt etwas, und wenn es stimmt, gut; wenn nicht, umso besser, denn dann ist es wenigstens neu. Diese Politik ist wie ein Reality-Format: Es geht nicht darum, ob etwas wahr ist, sondern ob es Aufmerksamkeit erzeugt. Wahrheit ist langweilig, weil sie sich nicht dramatisch steigern lässt. Eine Lüge dagegen ist wie ein Feuerwerk: kurz, laut, bunt, und hinterher riecht es nach verbranntem Vertrauen.

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Und dann ist da noch die Nato-Behauptung: Trump habe mehr für die Nato getan als jeder andere Mensch. „Jeder andere Mensch.“ Man spürt förmlich, wie sich das Ego beim Schreiben aufbläst wie ein Luftballon, der schon längst über den Raum hinausdrückt und trotzdem weiter gefüllt wird, weil niemand die Nadel findet. Mehr als jeder andere Mensch – das ist nicht mehr Politik, das ist Mythologie. Es ist der Versuch, sich selbst in den Rang einer Weltkraft zu erheben, die nicht nur Staaten lenkt, sondern die Geschichte persönlich trägt wie ein König seinen Mantel. In dieser Selbstinszenierung ist Trump nicht Präsident, sondern epochenstiftende Figur, halb Churchill, halb Superman, halb beleidigter Influencer.

Was daran so unerquicklich ist: Diese Pose wirkt. Nicht weil sie überzeugend ist, sondern weil sie konsequent ist. Sie wiederholt sich, sie hämmert, sie beansprucht. Und in einer Medienlandschaft, die auf Dauererregung programmiert ist, gewinnt nicht der mit dem besten Argument, sondern der mit der höchsten Frequenz. Wer am lautesten „Ich“ sagt, wird am meisten gehört. Und wer am meisten gehört wird, wird irgendwann für ernst genommen – nicht weil man ihm glaubt, sondern weil man erschöpft ist. Das ist die eigentliche Gefahr dieser Politik: Sie zermürbt. Sie zwingt alle anderen, in einem Theater mitzuspielen, das sie verachten, aber nicht verlassen können, weil es draußen keinen Ausgang gibt.

Strafzölle als Freundschaftsbeweis und andere zivilisatorische Rückschritte

Wenn Trump europäischen Staaten mit hohen Strafzöllen droht, weil sie sich mit Grönland und Dänemark solidarisieren, ist das nicht nur ökonomische Erpressung, sondern auch ein Lehrstück über die neue Grammatik der Loyalität: Freundschaft bedeutet Gehorsam. Solidarität ist Verrat. Neutralität ist Feigheit. Und wer sich nicht unterordnet, bekommt die Quittung – diesmal nicht in Form von Panzern, sondern in Form von Prozenten. Das ist die moderne Variante des Kanonenboots: statt Geschützen eben Zollsätze. Und man muss zugeben, es ist irgendwie passend: In einer Welt, in der der Markt als Religion gilt, ist der Zoll der neue Bannfluch. „Du bist gegen mich? Dann soll dein Export leiden.“

Man könnte jetzt nüchtern analysieren, welche Auswirkungen solche Drohungen auf Handelsbeziehungen haben, wie sehr sie die transatlantische Partnerschaft belasten, wie sie die EU in eine neue Position der Selbstbehauptung zwingen. Man könnte. Aber nüchtern ist hier fast unanständig. Denn was in diesen Drohungen steckt, ist nicht nur Strategie, sondern Rachelogik: Wer mir nicht gibt, was ich will, wird bestraft. Das ist nicht Staatskunst, das ist emotionaler Automatenkapitalismus. Und der Zynismus liegt darin, dass diese Methode durchaus funktioniert – kurzfristig. Die Welt ist voller Akteure, die lieber nachgeben, als einen Konflikt zu riskieren. Das wusste schon jeder Schulhof-Bully. Der Unterschied ist nur: Der Bully von heute hat eine Flotte, ein Finanzsystem und ein Atomarsenal.

Die Europäische Union betont die Souveränität Grönlands. Das klingt sehr ordentlich, sehr richtig, sehr institutionell. Aber man spürt hinter diesen Worten auch eine gewisse Müdigkeit: Schon wieder muss man etwas betonen, was selbstverständlich sein sollte. Schon wieder muss man die Grundschulung des Völkerrechts wiederholen, als säße man in einem Seminar, in dem jedes Semester neue Teilnehmer auftauchen, die fragen, ob „Annexion“ eigentlich ein Hobby sein darf. Die EU steht da wie ein Lehrer, der immer wieder erklärt, dass man nicht einfach anderen Kindern das Pausenbrot wegnimmt, und der Bully lächelt und sagt: „Doch, kann man. Man muss nur groß genug sein.“

Die Pointe der Macht: Kontrolle als Ersatzreligion

Und dann kommt der letzte Satz des Briefes, dieser Endknall, der die ganze Dramaturgie offenlegt: „Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben.“ Vollständige und totale Kontrolle. Das klingt nicht nach Außenpolitik, das klingt nach Kontrollzwang. Es ist der Moment, in dem aus geopolitischem Kalkül ein psychologisches Geständnis wird. Die Welt ist nicht sicher, solange ich nicht alles in der Hand habe. Sicherheit wird zur Metapher für Besitz. Kontrolle wird zur moralischen Pflicht umgedeutet. Und damit wird jede Aggression automatisch zur Prävention erklärt: Ich tue das nicht, weil ich will, sondern weil es nötig ist. Das ist die rhetorische Zauberformel, mit der Imperien seit jeher ihre Gier in Verantwortung verwandeln. Nur dass sie früher wenigstens noch den Anstand hatten, das in elegante Sätze zu verpacken.

TIP:  Die Wiederkehr der Kriegstüchtigkeit

Man kann diese Logik bis ins Absurde weiterdenken: Wenn Grönland die Welt sicher macht, warum nicht auch Island? Oder Kanada? Oder gleich den Mond? Vielleicht ist die Welt erst dann wirklich sicher, wenn die Vereinigten Staaten die vollständige und totale Kontrolle über alles haben – also die Welt selbst. Und dann, endlich, endlich, könnte Frieden herrschen: der Frieden des Besitzers, der Frieden des Monopolisten, der Frieden desjenigen, der niemanden mehr fürchten muss, weil niemand mehr existiert, der nicht ihm gehört. Das ist die dunkle Ironie: Der Anspruch auf totale Kontrolle verkauft sich als Sicherheitsmaßnahme, ist aber in Wahrheit die ultimative Unsicherheit, weil er jede Grenze, jedes Recht, jede Souveränität als provisorisch behandelt. Heute Grönland, morgen der Rest. Und wer sich wundert, dem wird erklärt, er habe die Sicherheitslage nicht verstanden.

Schluss: Der Nobelpreis der Selbstverliebtheit

Am Ende bleibt das Bild eines Präsidenten, der sich selbst als Friedensstifter sieht, der sich aber nur dann an Frieden gebunden fühlt, wenn er dafür ausgezeichnet wird. Ein Mann, der Kriege „beendet“, die niemand genau benennen kann, der Besitzrechte bestreitet, obwohl Dokumente existieren, der Nato-Leistungen reklamiert wie Trophäen in einem Videospiel und der eine Insel zur globalen Sicherheitsfrage erhebt, als sei die Arktis ein Schlüsselloch, durch das die Apokalypse kriecht. Man könnte das alles als Farce abtun, als groteske Episode, als absurden Ausrutscher der Geschichte. Aber das wäre zu bequem. Denn die Farce ist längst Methode, und der Zynismus ist längst nicht mehr nur Stil, sondern Struktur.

Vielleicht ist das die eigentliche Pointe dieser Geschichte: Der Friedensnobelpreis wird nicht vergeben, weil jemand Frieden verspricht, sondern weil jemand Frieden möglich macht. Trump hingegen verwandelt Frieden in eine Verhandlungsmasse seines Egos. Und wenn er ihn nicht bekommt, dann nimmt er sich eben etwas anderes: Grönland, Kontrolle, Aufmerksamkeit. Der Mensch, der glaubt, dass ihm der Nobelpreis zusteht, weil er Kriege beendet habe, und der daraus ableitet, dass er nun über Krieg nachdenken dürfe, ist nicht beleidigt – er ist entlarvt. Und die Welt, die das ernsthaft diskutieren muss, ist nicht nur nicht sicher. Sie ist vor allem: müde. Müde von der Notwendigkeit, Wahnsinn wie eine politische Option zu behandeln.

Grönland wird das überstehen. Es hat Eiszeiten überstanden, Kolonialismen, Stürme, den Klimawandel, die menschliche Gier nach Rohstoffen und Bedeutung. Es wird auch diese Episode überstehen, diese große Eitelkeitswanderung eines Mannes, der offenbar glaubt, die Weltgeschichte sei eine Preisverleihung, bei der er immer zu spät aufgerufen wird. Was unklar ist, ist etwas anderes: Ob wir als Zivilisation auch überstehen, dass solche Briefe nicht mehr als Skandal gelten, sondern als Tagesgeschäft. Denn wenn die „vollständige und totale Kontrolle“ über Grönland zum Argument wird, dann ist das nicht nur eine Drohung gegen eine Insel. Es ist eine Drohung gegen die Idee, dass Macht Grenzen hat.

Und irgendwo in Oslo, im Gebäude des Nobelkomitees, sitzt vielleicht jemand, der diesen Brief liest, kurz innehält und denkt: Wir hätten doch einfach irgendeine Medaille basteln können. Aus Holz. Mit Glitzer. Hauptsache, er hätte kurz gelächelt und wäre wieder spielen gegangen.

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