… und die Diskussion darüber:

Sicherlich gibt es in diesen Text einiges an Verallgemeinerungen, aber, das wesentliche Merkmal von Rassismus – die Überlegenheit gegenüber anderen aufgrund von zurr Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche -–zu behaupten, kann ich nicht erkennen.Auch die Hilfe für Kriegsflüchltinge wird nicht in Abrede gestellt.

Einige Befunde entsprechen durchaus meiner Erfahrung (Versagen der Entwicklungshilfe, Korruption, Oberschicht, …). 

Zumindest ist der Text über weite Strecken sachlicher gehalten, als die im Forum geäüßerte – wenig hilfreiche und wenig begründete – oft nur persönliche Kritik.

 

Posting im Volltext:

Man kann es täglich in jeder Zeitung lesen und ich habe es vor Ort in Flüchtlingslagern und auf Wahlbeobachtung persönlich mitbekommen. Weder die afrikanische noch die moslemische Kultur sind kompatibel mit unserer Kultur, das zeigen auch die krampfhaften Leitkulturdebatten die sich periodisch alle 2 Jahre im Kreis drehen. Demzufolge sehe ich die massive und willkürliche Zuwanderung aus kulturfremden Regionen nach Europa als eine große Bedrohung für unserer Gesellschaft an. Die Zuwanderung führt zu einer Verschlechterung in Europa und zur Stagnation in Afrika selbst. Der in genau 5 Wochen stattfindende Migrationsgipfel in Salzburg ist deswegen einer der wichtigsten Gipfel überhaupt. In Salzburg muss entschieden werden, dass nach Europa nur der kommen darf, der eine Einladung hat und es muss Schluss sein mit der Praxis, dass manche Länder großzügig Einladungen aussprechen und andere dann die Rechnung übernehmen müssen. Bevor es einige falsch verstehen (wollen), wir haben eine menschliche Verpflichtung Kriegsflüchtlingen, in welchem Land auch immer zu helfen und es ist auch in unserem Interesse Entwicklungshilfe zu leisten.

Wenn wir aber unsere Gesellschaft so wie sie ist bewahren wollen, dann können wir keine Einwanderung aus Afrika zulassen. Es ist kindlich naiv zu glauben, dass ausgerechnet diejenigen Menschen, deren Kulturen nichts anderes produzieren als Leid, Verfolgung, Unterdrückung und Perspektivenlosigkeit einen positiven Beitrag für Europa leisten können. Afrikaner wollen nicht wie wir Europäer denken und arbeiten, aber gerne wie wir Europäer leben. Würden sie unsere Gesellschaft und Errungenschaften wirklich wollen, dann könnten sie das auch in Afrika verwirklichen. Hilfe und Vorbilder – wie die ehemaligen Kolonien in Asien – gäbe es dafür genug.

Die ewige Geschichte, dass wir Europäer den afrikanischen Kontinent ausgebeutet haben und somit Afrikaner auch heute noch kollektiv unsere Opfer sind – mit entsprechenden Anspruchsdenken – ist zu einfach und geht an den heutigen Problemen Afrikas weit vorbei. Das dieses Argument überhaupt akzeptiert wird zeigt, wie intellektuell armselig die ganze Afrikadebatte abläuft. Das ewige Rassismusgekeife von links und der tatsächliche Rassismus von rechts verstellen den Blick auf die Realität. So tragisch die Kolonialisierung auch war, sie ist mittlerweile mehrere Generationen her. Damals war die Welt generell ein rauer Platz zum Leben. Man muss sich nur in Erinnerung rufen, was wir uns in Europa im 20. Jahrhundert selbst alles angetan haben. Getoppt noch von dem, was Stalin in der Sowjetunion und Mao in China an Leid angerichtet haben. Tatsache ist aber, dass sowohl Russland, als auch China und erst recht Europa seit dem bessere Orte zum Leben geworden sind.

Seit ich vor 4 Jahren ins EU Parlament gewählt wurde, habe ich als Berichterstatterin des EU-Parlaments den Europäischen Entwicklungsfonds für Afrika überwacht (über 30 Milliarden), habe mehrere Flüchtlingslager vor Ort besucht und an einigen Wahlbeobachtungsmissionen in Afrika teilgenommen, gerade erst vor 2 Wochen in Simbabwe, ich habe mit dutzenden Botschaftern und Kommissionspersonal vor Ort gesprochen und zig Berichte über hunderte Entwicklungshilfeprojekte durchgearbeitet.

Nach 4 Jahren habe ich glaube ich soweit einen Überblick, um sagen zu können, dass nicht irgendwelche Konzerne oder die ehemalige Kolonialisierung die heutige Entwicklung Afrikas behindern, sondern die afrikanische Kultur selbst. Trotz all des täglichen Leides, trotz des Beispiels wie Gesellschaften funktionieren können, trotz Milliarden und Abermilliarden an Entwicklungshilfegeldern, es bleibt wie es schon immer war. Ein extrem reiche Oberschicht profitiert von einer verarmten, unterdrückten und leidenden Bevölkerung. Auch wenn wir in Europa jedes Jahr 10 Millionen Afrikaner aufnehmen und 100 Milliarden jährlich überweisen, die Kultur Afrikas wird sich dadurch nicht ändern, das Problem wird nur weiter ungelöst bleiben und wir Europäer können es nicht lösen. Ich verstehe jeden, der ein besseres Leben will. Aber wir Europäer sind nicht verantwortlich, jedem, der sich etwas wünscht, seinen Wunsch zu erfüllen. Afrika ist kein Kind und selbst Kindern soll man nicht jeden Wunsch erfüllen. Jede Person ist für sich selbst verantwortlich, jede Gesellschaft ist für sich selbst verantwortlich. Wer eine bessere Gesellschaft will, ist selbst gefordert seinen Teil dazu beizutragen. Es ist besser für uns und für Afrika, wenn die Leute, die die Verhältnisse satt haben und viel Energie und Geld in Schlepper und Überfahrt investieren, in den jeweiligen Ländern bleiben und versuchen, die Probleme dort auch zu lösen. Dafür gibt es auch genug Hilfe aus Europa. Das geht aber nur, wenn sich die Kultur in Afrika nicht nur am Papier der jeweiligen Verfassung ändert. Sich eine Demokratie zu nennen reicht eben nicht aus, auch das durfte ich persönlich erfahren.

Unsere Gesellschaft ist kompliziert, sie ist das beste und fragilste, was jemals auf unserem Kontinent erreicht wurde und als Konservative will ich diese Gesellschaft schützen, behutsam weiterentwickeln und verbessern. Der massenweise Import von Stammeskulturen und Clandenken ist aber ein sicherer Weg für eine Veränderung zum Schlechteren. Die Gewaltbereitschaft und das hohe Aggressionspotential dieser Kulturen ist bekannt. Wenn wir das Erreichte behalten wollen, dann führt kein Weg daran vorbei, die Grenzen lückenlos zu schließen. Das ist unbequemer als die jetzige Lösung, mittel- und langfristig aber sowohl für Europa als auch für Afrika die bessere Variante.

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