No border, No nation ?

Grenzen zu ziehen, ist aber letztlich die Grundlage unseres Sozialstaates.

Einfachstes Beispiel, das Pensionssystem und sein Umlageverfahren. Wer zahlt in die Sozialsystem ein, wer erwirbt daraus Rechte innerhalb der Solidargemeinschaft (die nicht grenzenlos sein kann). Darüber hinaus, kann politisch entschieden werden, wie-viel leiste ich bspw. an internationaler (Not)Hilfe an Nichtmitglieder innerhalb und außerhalb Österreichs und an wen? Kann aber auch nicht grenzenlos sein.

Kann schon, aber dann ist der uns bekannte Sozialstandard in wenigen Jahren dahin. Kann man auch entscheiden, Slogan: „no border, no nation (dann aber auch die Konsequenz hinzufügen) NO WELFARE STATE“, hilft aber letztlich niemanden.

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Oliver M. GRUBER-LAVIN
Über Oliver M. GRUBER-LAVIN 335 Artikel
Universaldilettant, geboren in Wien, nach einem erfolgreich abgebrochen Studium der Publizistik und Politikwissenschaft, Berufssoldat, Blauhelm in Syrien, Parlamentarischer Referent und Kommunalpolitiker, Fotograf, Radiomoderator, IT-Trainer & Coach, einige Jahre im Kupferbergbau in Afrika, und danach als Senior Expert in der Erwachsenenbildung sowie als Managing Partner in einer Kommunikationsagentur tätig. Nun als Generalsekretär einer int. NGO mit Beraterstatus bei den UN, als deren ECOSOC Delegierter mit der Implementierung von Projekten in Ostafrika betraut.