HILFE, wir sind verloren!

DIESE Frau macht „feministische Außenpolitik“ und führt Deutschland durch die schwerste Krise seit 1945.

Wie politisch, kulturell und moralisch verkommen kann man eigentlich sein? A bissl mehr geht immer!

Die Annahme, dass die islamischen „Sittenwächter“ im Iran nichts mit Religion zu tun haben? Bizarr! Denn: Im Mullah-regierten Iran gelten brutale Scharia-Gesetze, gemäß der extremen Auslegung des Koran.

Irritierend: Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (42, Grüne), zitierte Baerbock nach ihrer Rede sogar zustimmend und sprach von einer „glasklaren Rede“.

Der Hamburger CDU-Abgeordnete Christoph de Vries (47) warf Lehmann daraufhin „Realitätsverweigerung“ vor.

Das ist nicht nur eine totale Realitätsverweigerung, Sven Lehmann und Annalena Baerbock, sondern eine Verhöhnung von Frauen, Homosexuellen und Oppositionellen, die seit Jahrzehnten Opfer dieses klerikalen, islamischen Mullah-Regimes sind“.

Klar ist: Im Iran herrschen seit 1979 die Mullahs mit eiserner Hand. Unter ihrer islamischen Doktrin leidet das gesamte Volk. Freiheit? Fehlanzeige. Menschenrechte? Fehlanzeige. Stattdessen werden Menschen, die sich gegen das Regime stellen, brutal ermordet oder zu langen Haftstrafen verurteilt.

HILFE, wir sind verloren!

Das „Manifest der 12“

Das Manifest der 12 ist ein Manifest von zwölf überwiegend aus dem islamischen Kulturkreis stammenden Intellektuellen, das sich gegen den Islamismus als „neue weltweite totalitäre Bedrohung“ richtet und am 1. März 2006 in der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Reaktion auf die Kontroverse um die Mohammed-Karikaturen veröffentlicht wurde. „Charlie Hebdo“ hatte nach den Protesten gegen die dänischen Mohammed-Karikaturen mit dem Abdruck eigener Karikaturen gegen den Islamismus Front gemacht.

Der Kampf gegen diese Bedrohung könne nur durch die Freiheit der Gedanken gewonnen werden, schreiben die Unterzeichner.

Im Folgenden das Manifest.

Nachdem die Welt den Faschismus, den Nazismus und den Stalinismus besiegt hat, sieht sie sich einer neuen weltweiten totalitären Bedrohung gegenüber: dem Islamismus.

Wir Schriftsteller, Journalisten, Intellektuellen rufen zum Widerstand gegen den religiösen Totalitarismus und zur Förderung der Freiheit, Chancengleichheit und des Laizismus für alle auf.

Die jüngsten Ereignisse nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in europäischen Zeitungen zeigt die Notwendigkeit des Kampfes für die universellen Werte. Dieser Kampf kann nicht mit Waffen, sondern muss auf dem Feld der Ideen gewonnen werden. Es handelt sich nicht um ein Aufeinanderprallen der Kulturen oder einen Gegensatz von Okzident und Orient, sondern um einen weltweiten Kampf der Demokraten gegen die Theokraten.

Wie alle Totalitarismen nährt sich der Islamismus aus der Angst und der Frustration. Auf diese Gefühle setzen die Hassprediger, um mit ihren Bataillonen eine Welt der Unfreiheit und Ungleichheit zu erzwingen. Wir aber sagen laut und deutlich: Nichts, nicht einmal Verzweiflung, rechtfertigt Massenverdummung, Totalitarismus und Hass. Der Islamismus ist eine reaktionäre Ideologie. Überall, wo er sich breitmacht, zerstört er Gleichheit, Freiheit und Laizismus. Wo er erfolgreich ist, führt er nur zu einer Welt des Unrechts und der Unterdrückung: Der Frauen durch die Männer und aller anderen durch die Integristen.

Wir lehnen den „kulturellen Relativismus“ ab, der im Namen der Achtung der Kulturen und der Traditionen hinnimmt, dass den Frauen und Männern der muslimischen Kultur das Recht auf Gleichheit, Freiheit und Laizität vorenthalten wird.

Wir weigern uns, wegen der Befürchtung, die „Islamophobie“ zu fördern, auf den kritischen Geist zu verzichten. Dies ist ein verhängnisvolles Konzept, das die Kritik am Islam als Religion und die Stigmatisierung der Gläubigen durcheinanderbringt.

Wir plädieren für allgemeine Meinungsfreiheit, damit sich der kritische Geist auf allen Kontinenten gegen jeden Missbrauch und gegen alle Dogmen entfalten kann.

Wir richten unseren Appell an die Demokraten und freien Geister aller Länder, damit unser Jahrhundert eines der Aufklärung und nicht eines der Verdummung wird.

Ayaan Hirsi Ali, Chahla Chafiq, Caroline Fourest, Bernard-Henri Lévy; Irshad Manji,
Mehdi Mozaffari, Maryam Namazie, Taslima Nasreen; Salman Rushdie,
Antoine Sfeir, Philippe Val, Ibn Warraq

Aus dem Französischen von Jochen Hehn.

Das „Manifest der 12“

Aus Gründen

Haram Satire“ (2016) Zitate von Sir Ahmed Salman Rushdie CH FRSL im Text:

Was mich beunruhigt, ist die Leichtigkeit, mit der sich die Menschen in Europa und Amerika in ihren Grundfesten erschüttern ließen. Ich glaube, das Problem liegt darin, dass die Einschüchterung zunehmen wird und dass jene Werte, die im Westen hunderte Jahre Gültigkeit hatten, nämlich Satire, Lächerlichkeit, Witze, Lachen und Skeptik sowie die Bereitschaft, sich nicht vor jeder Macht auf den Boden zu werfen, an Kraft verlieren.“

Der Schriftsteller Sir Salman Rushdie, der 1989 selbst Ziel einer Fatwa wurde, äußerte sich am Tag des Anschlags auf Charlie Hebdo in einer Presseerklärung:

Religion, eine mittelalterliche Form der Unvernunft, wird, wenn sie mit modernen Waffen kombiniert wird, zu einer echten Gefahr unserer Freiheiten. Derartiger religiöser Totalitarismus hat zu einer tödlichen Mutation im Herzen des Islams geführt und wir sehen heute die tragischen Folgen in Paris. Ich stehe hinter Charlie Hebdo, so wie wir alle es tun müssen, um die Kunst der Satire zu verteidigen, die stets eine Kraft für die Freiheit und gegen die Tyrannei, Unehrlichkeit und Dummheit war. ‚Respekt vor der Religion‘ ist zu einer verschlüsselten Phrase mit der Bedeutung ‚Angst vor der Religion‘ geworden. Religionen, wie alle anderen Ideen, verdienen Kritik, Satire, und, jawohl, unsere angstfreie Respektlosigkeit.“

Presseerklärung anlässlich des islamistischen Anschlages auf Charlie Hebdo

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Aus Gründen

Kopf ab, Gas her

Saudi-Arabien hat die größte Massenexekution seiner Geschichte durchgeführt, als es an einem Tag 81 Männer wegen Terrorvergehen tötete. Das staatliche Fernsehen des Landes sagte, dass die Kriminellen, darunter Mitglieder von Al-Qaida, „in die Fußstapfen des Satans“ getreten seien.

Insgesamt starben bei der Massenhinrichtung 73 Saudis, sieben Jemeniten und ein Syrer, von denen einige zu Al-Qaida, der Gruppe Islamischer Staat und Unterstützern der jemenitischen Houthi-Rebellen gehörten. 

Die Zahl der Hingerichteten übertraf sogar die einer Massenhinrichtung im Januar 1980, bei der 63 Militante starben, nachdem sie für die Eroberung der Großen Moschee in Mekka, der heiligsten Stätte des Islams, im Jahr 1979 verurteilt worden waren – der schlimmste militante Anschlag, der je auf das Königreich verübt wurde.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) reist an der Spitze einer 30 Personen umfassenden Delegation von Managern und Unternehmern nach Saudi-Arabien. Dort wird über aktuelle Energieprojekte verhandelt.
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) reist an der Spitze einer 30 Personen umfassenden Delegation von Managern und Unternehmern nach Saudi-Arabien. Dort wird über aktuelle Energieprojekte verhandelt.

Es ist unklar, wie die Männer starben, aber Saudi-Arabien neigt dazu, Menschen im Rahmen seiner Todesstrafe zu enthaupten.

Kronprinz Mohammed sagte, dass ein „hoher Prozentsatz“ der Hinrichtungen gestoppt worden sei, dass aber die Todesstrafe für bestimmte Verbrechen beibehalten werden müsse, weil sie im heiligen Buch des Islam, dem Koran, festgeschrieben sei.

Kopf ab, Gas her

Warum nur Frauen?

Der World Hijab Day ist ein jährlich am 1. Februar veranstalteter Aktionstag, der Frauen die Verschleierung Hidschab näherbringen soll. Der Aktionstag wurde 2013 von der Muslimin Nazma Khan ins Leben gerufen und wird inzwischen in über 140 Ländern veranstaltet.

An diesem Tag sollten Frauen weltweit – muslimische und nicht muslimische – die im Islam verbreitete Verschleierung tragen und damit ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen.

Doch es gibt Widerstand.

Viele Frauenrechtlerinnen fordern an dem Tag einen „No Hijab Day“. Sie wollen auf die Unterdrückung von Frauen in islamischen Ländern hinweisen.

Warum nur Frauen?

Frage, Verständigung kommen!

Sendung im ARD (2020): Tagesgespräch – Segen für homosexuelle Paare- Warum tut sich die katholische Kirche so schwer damit? Wann kommt die Sendung: Tagesgespräch – Segen für homosexuelle Paare – Warum tut sich der Islam so schwer damit? Voraussage? NIE!

Frage, Verständigung kommen!




Entartete Documenta

Die palästinensische Gruppe Khalil Sakakini Cultural Center (KSCC) soll eine tragende Rolle im Rahmen der Documenta übernehmen. Allein deren Namenspate ist aber schon problematisch. Khalil al-Sakakini (1878–1953) war arabischer Nationalist, Freund der Ideen Adolf Hitlers und glaubte an die „jüdische Weltverschwörung“. Die nach ihm benannte Gruppe KSCC hat sich in der Vergangenheit immer wieder für den Boykott Israels im kulturellen Leben ausgesprochen. Auch im Beirat der Documenta säßen, „glühende Israelkritiker“ und Freunde der Gruppe BDS („Boykott, Desinvestition und Sanktionen“).
Die wiederum wurde vom Bundestag im Mai 2019 als antisemitisch eingeordnet. Das Parlament beschloss weiter, der Gruppe jegliche Förderung hier in Deutschland zu untersagen. Jetzt werden ihre Freunde auf die größtenteils staatlich finanzierte Documenta eingeladen.

Entartete Documenta




Bock, Gärtner?

Tiktok und Islamisten, was tun?

Gerade „die Islamverbände“ sollen präventiv tätig werden? Echt jetzt?

Zum Beispiel die ATIB ( „Türkisch-islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich“), Auslandsarm der staatlichen türkischen Religionsbehörde Diyanet und der türkischen Botschaft weisungsgebunden unterstellt.

Oder Millî Görüş, entstanden als Bewegung mit dem Ziel, die Türkei in einen islamischen Staat umzuwandeln. Das Ziel der Islamisierung wird auch in den säkularen Gesellschaften Europas weiterverfolgt.

Oder die Muslimbrüderschaft, als Betreiber von Kinderbetreuungseinrichtungen, die von der Stadt gefördert werden.

Sicher, wird eine Erfolgsgeschichte.

Bock, Gärtner?

Woke Taliban

Arbeitgeber können Arbeitnehmern das Tragen religiöser Kleidung oder Symbole am Arbeitsplatz verbieten. Das entschied Europas oberster Gerichtshof und löste damit Proteste von muslimischen und jüdischen Gruppen aus.

Warum eigentlich immer diese verlangte Sonderstellung von Religion? Ich nehme an, es gäbe keine oder kaum Diskussion darüber, politische Symbole am Arbeitsplatz nicht zu zeigen. Aber beim Stw. „Religion“ knicken alle ein. Religionsfreiheit in einer modernen Gesellschaft ist doch Glaubensfreiheit, die freie Wahl des Glaubensbekenntnisses und speziell auch der Freiheit vom Glauben, und nicht ein Grundrecht auf jede beliebige Verhaltensweise.

Spitz gesagt, ist die Grenze zu den IS-Salafisten-Taliban dann fließend, religiöse Gebote werden über staatliche Gesetze gestellt, bzw. wird verlangt, staatliche Gesetze mögen sich religiösen Geboten unterordnen. Kann man machen, aber man muss dan auch sehen und akzeptieren was man tut.

Genau So wie die woken Denkmalstürmer heute Denkmäler von unliebsamen historischen Personen – ohne Diskussion -v om Sockel kippen, haben die Taliban 2001 die Buddha-Statuen von Bamiyan – unliebsame religiöse Statuen – gesprengt.

Beim gestürzten Südstaatengeneral ist der Beifall groß, bei Bamiyan die Empörung.

Woke Taliban

Mehr Säkularismus wagen!

Angesichts der Herausforderungen der Migration und des Multikulturalismus stößt der Säkularismus und das Prinzip der Gedankenfreiheit, auch für Ungläubige, zu verteidigen auf erbitterten Widerstand.

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Im Gegensatz dazu stehen die fundamentalistischen und fundamentalistischen Strömungen, die in der Gegenwart zu verorten sind, daher, mehr Säkularismus wagen!

Mehr Säkularismus wagen!

Kriminalgeschichte des Islams

Karlheinz Deschner schrieb, beginnend 1970, eine 10 Bändige “ Kriminalgeschichte des Christentums„. Eine gute „Altlinke“ Tradition der Kirchen- und Religionskritik.

Man stelle sich vor, ein Verlag würde heute die Herausgabe einer Buchreihe über die „Kriminalgeschichte des Islams“ ankündigen (und da gäbe es einiges, z.b. Angriffskriege, Sklaverei, Kolonisation, ...).

Westliche Botschaften von Tunis bis Jakarta würden (im besten Fall) belagert, falls nicht angezündet werden, bei nicht endend wollenden Demonstrationen würden hunderte Menschen sterben, das Politkarusell würde rotieren und alle Beteiligten müssten den Rest ihres Lebens wohl unter Polizeischutz verbringen.

Die inhaltliche Kritik an einem solchen Werk würde in Europa kurz und knapp aber völlig absehbar in seiner Substanz lauten:

  • Islamophobie
  • Antimuslimischer Rassismus
  • generalverdacht (ALLE muslime)
  • Eurozentrismus

Das würde ich „überreizt“ nennen, und dies nicht allzu postiv zu sehen, hat aber auch gar nichts mit einer „Phobie“ oder noch lächerlicher mit „Rassismus“ zu tun.

Kriminalgeschichte des Islams

Lackmustest

Es gibt einen ganz einfachen Lackmustest:

Sollten die Gebote, Regeln meiner Religion, Ideologie, Weltanschauung im Widerspruch mit dem Grundgesetz, der Verfassung meines Landes bzw. den allgem. (UN) Menschenrechten stehen, wem räume ich Vorrang ein?

Für den Islam sind die entsprechenden Daten (weltweit bzw. Europa) über einfache Suchmaschinenabfrage leicht zu ermitteln.

Für Fortgeschrittene:

wie viele Staaten mit Mehrheit-Religion X:

  • hängen Schwule an Baukräne,
  • verweigern elementarste Frauenrechte,
  • verhängen Haft/Todesstrafe für „Abfall vom Glauben“,
  • haben mehr als 250 Jahre für die erste Druckerpresse benötigt,
  • gehören teilweise zu den reichsten Staaten der Erde
  • und haben trotzdem alle zusammen weniger Nobelpreise als ein Cambridge-College?
Lackmustest

Mal ne Frage?

Der Islam hat massive Probleme. Die Probleme sind jedoch nicht Karikaturisten, Kritiker und Spotter, sondern all die Muslime, die im Namen ihres Gottes Hass verbreiten und Gewalt ausüben, sowie all die Muslime, die dazu schweigen oder die Taten gar rechtfertigen.

Weltweit gehen Muslime in Massen auf die Straße, um dagegen zu demonstrieren, dass Mohamed gezeichnet wird. Warum gehen Muslime nicht mindestens in ebenso großer Weise auf die Straße, wenn im Namen Mohameds gemordet und Köpfe abgeschnitten werden?

Mal ne Frage?

Das wär doch was!

Statt all der eingeübten und oft wiederholten Betroffenheitsrethorik wäre es wüsnchenswert, von einem, NUR einem Politiker folgenden Satz zu hören:

“In unserer Gesellschaft darf jeder seine Religion ausüben, wie er es möchte; gleichzeitig muss er es aushalten, dass seine Religion öffentlich veralbert, verspottet und lächerlich gemacht wird. Die Freiheit der Kunst und der Satire stehen bei uns über religiösen Empfindungen, ganz gleich von welcher Religion.”

 Es geht um das Diktum von Christopher Hitchens: “In einer freien Gesellschaft hat niemand das Recht, nicht beleidigt zu werden.”

Das wär doch was!

Die Grenzen der Toleranz

Nach Beschwerden von Badegästen hat die Duisburger Niederrhein-Therme Frauen untersagt, freizügige Bikinis zu tragen. Demnach fühlten sich einige Besucher von knapper Badebekleidung gestört. „Wir sind ein Standort, wo viele Kulturen aufeinandertreffen. Freizügigkeit wird nicht immer von allen Besuchergruppen toleriert“, schilderte eine Sprecherin der Niederrhein-Therme.

In Duisburg haben 43,3 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund. Im Stadtbezirk Hamborn, in dem die Therme liegt, beträgt der Anteil 57,4 Prozent.
Künftig würden Mitarbeiter zu leicht bekleidete Frauen auf das Verbot hinweisen. Die Besucherinnen müssten ihre Badebekleidung dann wechseln, betonte die Sprecherin. String-Tangas gehörten nicht in ein Wellness- und Gesundheitszentrum.

Die Schwimmanstalt habe nun Schilder angebracht, die auf das Verbot hinwiesen. „Im Interesse aller anwesenden Gäste weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, daß unzureichende Badekleidung (String-Tangas, Brazilian Bikinis, etc.) in unserer Therme nicht gestattet sind“.

Das Tragen von Burkinis hingegen sei erlaubt.

Die Grenzen der Toleranz

LACHEN, BIS DIE JIHADISTEN KOMMEN

Man kann Witze über alles machen, nur nicht über Mohammed, über Allah, über den Koran, über die Schriften?

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen„, hat George Orwell gesagt. Aber das kann man nur erreichen, wenn Kritik (auch an welcher Religion auch immer), zum Beispiel in Form von Karikaturen, als Teil des öffentlichen Diskurses wahrgenommen und akzeptiert wird.

Satire gegen die Religion ist wichtig, weil und soweit sich die Religion ihrerseits Kritik an der Gesellschaft leistet.

Mit Salman Rushdie und den „satanischen Versen“ schien 1988/89 alles anzufangen. Im zunehmend säkularen Europa war das Thema Blasphemie vor 2004 nur noch selten zu einem Streitpunkt oder Rechtsfall geworden – schon gar nicht in diesem Ausmaß. Die Ermordung des niederländischen Regisseurs und Publizisten Theo Van Goghs im Jahr 2004 war ein Wendepunkt. Das künstlerische und kulturelle Leben in Europa denkt an Einschüchterungen und Selbstzensur: Europaweit werden Artikel oder Kunstwerke zurückgehalten oder zurückgezogen, Ausstellungen geschlossen bzw. Opern nicht aufgeführt – aus Angst vor möglichen Reaktionen von Islamisten. Kritiker „solch einer Selbstzensur“ sprachen von Kapitulation und Erpressung:

Dass gerade Satire und Religion leicht in Spannung geraten, haben Künstler immer wieder erfahren. So löste in Österreich der Karikaturist Gerhard Haderer 2002 einen Skandal aus, als er Jesus als liebenswerten Weihrauch-Kiffer darstellte. Pop-Queen Madonna sorgte 2006 für Wirbel, als sie sich während einer Bühnenshow an ein mit Spiegeln besetztes Kreuz hängen ließ und den Papst einlud, ihr Konzert in Rom zu besuchen. Muss man es gutheißen, wenn Femen-Aktivistinnen im Kölner Dom auf den Altar hüpfen? Natürlich nicht, aber man muss es ertragen. Dasselbe gilt auch für die Mohammed-Karikaturen. 

Der Koran an sich enthält kein dezidiertes Abbildungsverbot des Propheten. Hingegen ist die Anbetung von Götterbildern – also der Götzenverehrung – strikt untersagt. Denn wie bei anderen monotheistischen Religionen ist der Hintergedanke jener, dass nicht das Bild wichtiger wird als das, was es repräsentiert. 

Der Islam hat ein Dschihadismus-Problem. Darum muss er sich kümmern. Das ist schlimm genug. Scharfmacher und Hassprediger müssen schonungslos zur Verantwortung gezogen werden. 

«Unser wunderbares Wertesystem hat es geschafft, dass man auch den Papst karikieren kann und trotzdem steht niemand mit einer Pistole oder einer Kalaschnikow an der Tür. Diese Freiheit haben gerade wir Deutschen mühsam genug errungen. Wir sollten sie keinesfalls aufs Spiel setzen», sagt der deutsche Karikaturist Klaus Staeck, bekannt für seine politischen Poster.

Diese Form der Meinungsfreiheit ist ein durch und durch säkularer Wert, der in der Aufklärung gegen die Religionen und ihre Deutungshoheit über die Welt erstritten wurde. Eine Gefahr droht aber kaum von Auflagen und Einschränkungen, sondern eher von der Selbstzensur der Medienschaffenden. 

Dazu Salman Rushdie über das Verhältnis des Islam zu Witzen: „Was mich beunruhigt, ist die Leichtigkeit, mit der sich die Menschen in Europa und Amerika in ihren Grundfesten erschüttern ließen. Ich glaube, das Problem liegt darin, dass die Einschüchterung zunehmen wird und dass jene Werte, die im Westen hunderte Jahre Gültigkeit hatten, nämlich Satire, Lächerlichkeit, Witze, Lachen und Skeptik sowie die Bereitschaft, sich nicht vor jeder Macht auf den Boden zu werfen, an Kraft verlieren.“

Karikaturenstreit

Am 30. September 2005 veröffentlicht die dänische Zeitung „Jyllands-Posten“(JP) 12 Karikaturen mit dem Titel „Die Gesichter Mohammeds„. Daraufhin kam es weltweit zu Protesten muslimischer Organisationen, vom Boykott dänischer Produkte bis hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen mehr als 140 Menschen den Tod fanden und über 800 verletzt wurden. Die Demonstranten auf den Straßen wurden teilweise gezielt desinformiert. Es wurden dänische und norwegische Botschaften angegriffen und teilweise zerstört.

Am 1. Februar 2006 druckten dann einige europäische Zeitungen eine oder mehrere der umstrittenen Karikaturen. In Österreich erschienen diese in der Kronen Zeitung, der Kleinen Zeitung und der Sonntags-Rundschau. In Deutschland veröffentlichte Die Welt alle zwölf Karikaturen, Die Zeit, FAZ, Tagesspiegel, Berliner Zeitung und die taz einige der Karikaturen, während Bild und Spiegel Online einen Abdruck ablehnten. Später veröffentlichten die beiden Magazine Der Spiegel und Focus im Zuge der Berichterstattung einige Karikaturen, woraufhin Ägypten den Verkauf der aktuellen Ausgaben verbot.

Flemming Rose, damals Feuilleton-Chef der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“, inzwischen Außenpolitik-Chef von „Jyllands-Posten„, hatte die Karikaturen mit dem erklärten Ziel veröffentlicht, der in Europa um sich greifenden Selbstzensur, die er erkannt haben wollte, ein Zeichen im täglichen globalen Kampf für die freie Meinungsäußerung entgegenzusetzen.

In einem Begleittext zu den Karikaturen schrieb er damals, in einer säkularen Demokratie müssten alle Individuen und gesellschaftlichen Gruppen Hohn, Spott und Satire akzeptieren – auch Muslime. Das sei eine Form von Anerkennung und Inklusion: Ihr seid weder Gäste noch Fremde oder eine Randgruppe, sondern ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft. Wer anfange, so argumentierte Rose, Tabus in der öffentlichen Debatte zu akzeptieren, gerate auf die schiefe Bahn. Dann könne jede gesellschaftliche Gruppe bestimmte Tabus für sich beanspruchen – am Ende sei die Meinungsfreiheit eine Karikatur ihrer selbst.

Der Begriff „Karikaturenstreit“ erreichte bei der Wahl zum Wort des Jahres 2006 in Deutschland den dritten Platz.

Charlie Hebdo – Humor bis zum Tod

Charlie Hebdo ist eine wöchentlich erscheinende Satirezeitschrift; sie gilt neben Le Canard enchaîné als das bedeutendste Satiremagazin Frankreichs. Die Zeitschrift gehört zu den wenigen auf der Welt, welche im Februar 2006 die Mohammedkarikaturen aus der dänischen Jyllands-Posten nachgedruckt hatten. Bereits 2011 war die Wochenzeitung Ziel eines Brandanschlags, nachdem sie eine Abbildung des islamischen Propheten Mohammed auf ihrer Titelseite veröffentlicht hatte. 

Am 7. Januar 2015 fand ein islamistisch motivierter Terroranschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris statt. Zwei maskierte Täter, die sich später zu Al-Qaida im Jemen bekannten, drangen in die Redaktionsräume der Zeitschrift ein, töteten und verletzten mehrere Anwesende und brachten auf ihrer Flucht einen weiteren Polizisten um. Am 9. Januar verschanzten sie sich in Dammartin-en-Goële; Sicherheitskräfte erschossen die beiden Täter.

Die Täter erschossen in der Redaktion zehn Personen: den Herausgeber und Zeichner Stéphane Charbonnier („Charb“), die Zeichner Jean Cabut („Cabu“), Bernard Verlhac („Tignous“), Philippe Honoré und Georges Wolinski, den Wirtschaftswissenschaftler und Mitinhaber der Zeitschrift Bernard Maris („Oncle Bernard“), den Lektor Mustapha Ourrad, den Kultur-Veranstalter Michel Renaud, die Psychiaterin und Psychoanalytikerin Elsa Cayat und den Personenschützer Franck Brinsolaro.

Der Anschlag erfolgte am Tag des Erscheinens des islamkritischen Romans „Soumission“ (Unterwerfung) von Michel Houellebecq in Frankreich. Der Roman beschreibt das Leben in Frankreich unter einem muslimischen Präsidenten.

Der Schriftsteller Salman Rushdie, der 1989 selbst Ziel einer Fatwa wurde, äußerte sich am Tag des Anschlags in einer Presseerklärung: „Religion, eine mittelalterliche Form der Unvernunft, wird, wenn sie mit modernen Waffen kombiniert wird, zu einer echten Gefahr unserer Freiheiten. Derartiger religiöser Totalitarismus hat zu einer tödlichen Mutation im Herzen des Islams geführt und wir sehen heute die tragischen Folgen in Paris. Ich stehe hinter Charlie Hebdo, so wie wir alle es tun müssen, um die Kunst der Satire zu verteidigen, die stets eine Kraft für die Freiheit und gegen die Tyrannei, Unehrlichkeit und Dummheit war. ‚Respekt vor der Religion‘ ist zu einer verschlüsselten Phrase mit der Bedeutung ‚Angst vor der Religion‘ geworden. Religionen, wie alle anderen Ideen, verdienen Kritik, Satire, und, jawohl, unsere angstfreie Respektlosigkeit.“

LACHEN, BIS DIE JIHADISTEN KOMMEN