1984 TRIGGER WARNING

Die Studenten an einer britischen Universität werden vor „explizitem Material“ gewarnt, das sie in einem Roman erwartet, der ironischerweise die Gefahren der Zensur beschreibt. Mit der neuen „Cancel Culture“ und den ganzen „Trigger-Warnungen“ für hypersensible Schüler und Studenten wird eine Generation herangezüchtet, die mit den Härten des Lebens kaum mehr klarkommen wird. In den USA nennt man sie bereits „Generation Schneeflöckchen“.

Die Universität Northampton hat für ihre Studenten eine Warnung wegen des möglicherweise „anstößigen und beunruhigenden“ Inhalts der berühmten Dystopie „1984“ von George Orwell ausgesprochen. Der Roman, in dem die Gefahren totalitärer Herrschaft und Zensur beschrieben werden, ist nun mit einer roten Markierung versehen, da er „herausfordernde Themen im Zusammenhang mit Gewalt, Geschlecht, Sexualität, Klasse, Rasse, Missbrauch, sexuellem Missbrauch, politischen Ideen und anstößiger Sprache“ behandelt. Die Warnung, die sich an Studenten richtet, die ein Modul mit dem Titel „Identity Under Construction“ belegen, wurde nach einer Anfrage der Mail on Sunday zur Informationsfreiheit bekannt. Die Nachricht sorgte bei den Nutzern sozialer Medien für Aufregung. „Das hat etwas sehr Big Brother-mäßiges“, kommentierte der konservative britische Abgeordnete Andre Bridgen

1984 TRIGGER WARNING

Österliche Kriegsvorbereitung

Im Vorfeld der Ostermärsche hat der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse das Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung betont. Das verbreitete Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ sei aktuell eine „Arroganz unerträglicher Art“ gegenüber den Menschen in der Ukraine.

Pazifismus auf Kosten anderer ist zynisch“, machte der frühere Bundestagspräsident deutlich. Er sei irritiert, wenn er auf Demonstrationen Sätze lese wie „Frieden schaffen ohne Waffen“ oder „Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin„. Man könne zwar für sich selbst vernünftige Gründe für Wehrlosigkeit finden, „aber doch nicht für andere„, so Thierse.

Bayerns Bischöfe haben die Gläubigen zu Ostern auf Einschränkungen in längeren Krisenzeiten eingeschworen. „Um des Lebens willen werden wir wohl den Gürtel enger schnallen müssen, wir werden ärmer. Wir müssen die Schöpfung schützen„, sagte der Augsburger Bischof Bertram Meier in seiner Predigt in der Osternacht. „Ich plädiere für eine „Osterwende“. Bevor wir die Energiewende umsetzen, eine Verkehrswende und anderes mehr propagieren, brauchen wir eine Wende im Herzen. Einfach „Weiter so“ funktioniert nicht. Wir können die Krisen von heute nicht lösen mit unseren alten Schablonen.“

Konkret bezeichnete der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick in seiner Predigt den Verzicht jedes Einzelnen als Einsatz für den Frieden in der Ukraine. Dazu gehöre auch, die Sanktionen gegen Russland sowie Einschränkungen bei der Lebensmittelversorgung und steigende Energiepreise zu akzeptieren.

Folgerichtig schreibt der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, auf Twitter, die Märsche hätten weder etwas mit Ostern noch mit dem Frieden zu tun. Sie seien „eine Parallelwelt.“

Schlusswort von FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff, er nannte die Ostermarschierer „die fünfte Kolonne Putins“.

Österliche Kriegsvorbereitung

SCRABBLER*IN

Der Spielehersteller Mattel bietet für das Brettspiel „Scrabble“ künftig auch einen Genderstein (*in) an. „Mit dem Genderstein bei Scrabble haben wir die Chance, den Stein des Anstoßes für eine gendergerechte Sprache zu geben. Er ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich die Spielregeln in der Gesellschaft verändert haben“, teilte das Unternehmen mit.

Durch die Neuerung könne das Gendern „spielerisch leicht gelernt werden und in den täglichen Sprachgebrauch übergehen“, betonte das Unternehmen. Belohnt werde der Einsatz des Gendersteins im Spiel mit zehn Punkten. Auch die Spielanleitung werde ab Herbst durchgehend gegendert.

„Jede*r Spieler*in zieht nun einen Stein aus dem Beutel.“

Fa. Mattel

Kritik kam vom Verein Deutsche Sprache: „Mattel hat sich entschieden, sich bei der kleinen, aber lauten Minderheit der Gender-Fans anzubiedern. Deswegen gibt es jetzt Punkte für falsche Sprache – analog zu Unis, die korrekte Sprache mit Punktabzug bestrafen.“

SCRABBLER*IN

Frau? Watn dat?

In der 13. Stunde der Anhörung zur Bestätigung von Richterin Ketanji Brown Jackson am Dienstag fragte Senatorin Marsha Blackburn (R-Tenn.) die Kandidatin für den Obersten Gerichtshof: „Können Sie eine Definition für das Wort ‚Frau‘ geben?

Kann ich eine Definition geben?“ sagte Jackson und wirkte verwirrt. „Nein, ich kann nicht. Ich bin kein Biologe.“

Frau? Watn dat?

Dreadlocks und Dirndl

Die Musikerin Ronja Maltzahn (28) darf auf einer FFF-Demo am Freitag nicht auftreten – die Lokal-Gruppe in Hannover lud sie aus. Der Grund für den Ausschluss: die Dreadlocks der Künstlerin!

Nach Meinung der Klimaschützer sollten „weiße Menschen keine Dreadlocks tragen“. Maltzahn würde sich die Frisur „kulturell aneignen“ ohne dabei die systematische Unterdrückung von schwarzen Menschen zu erleben. Die Haare von Maltzahn passen demnach nicht zum „antikolonialistischen und antirassistischen Narrativ“ der Veranstaltung.

Ja, ja, ist schon ne ernste Sache das mit der kulturellen Aneignung.

Dreadlocks und Dirndl

Kopf ab, Gas her

Saudi-Arabien hat die größte Massenexekution seiner Geschichte durchgeführt, als es an einem Tag 81 Männer wegen Terrorvergehen tötete. Das staatliche Fernsehen des Landes sagte, dass die Kriminellen, darunter Mitglieder von Al-Qaida, „in die Fußstapfen des Satans“ getreten seien.

Insgesamt starben bei der Massenhinrichtung 73 Saudis, sieben Jemeniten und ein Syrer, von denen einige zu Al-Qaida, der Gruppe Islamischer Staat und Unterstützern der jemenitischen Houthi-Rebellen gehörten. 

Die Zahl der Hingerichteten übertraf sogar die einer Massenhinrichtung im Januar 1980, bei der 63 Militante starben, nachdem sie für die Eroberung der Großen Moschee in Mekka, der heiligsten Stätte des Islams, im Jahr 1979 verurteilt worden waren – der schlimmste militante Anschlag, der je auf das Königreich verübt wurde.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) reist an der Spitze einer 30 Personen umfassenden Delegation von Managern und Unternehmern nach Saudi-Arabien. Dort wird über aktuelle Energieprojekte verhandelt.
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) reist an der Spitze einer 30 Personen umfassenden Delegation von Managern und Unternehmern nach Saudi-Arabien. Dort wird über aktuelle Energieprojekte verhandelt.

Es ist unklar, wie die Männer starben, aber Saudi-Arabien neigt dazu, Menschen im Rahmen seiner Todesstrafe zu enthaupten.

Kronprinz Mohammed sagte, dass ein „hoher Prozentsatz“ der Hinrichtungen gestoppt worden sei, dass aber die Todesstrafe für bestimmte Verbrechen beibehalten werden müsse, weil sie im heiligen Buch des Islam, dem Koran, festgeschrieben sei.

Kopf ab, Gas her

Oversight Board – Referenznummer: FB-38WSN2C4

Du kannst Einspruch gegen die Entscheidung zur Deaktivierung deines Contents einlegen, wenn du der Meinung bist, dass die Entscheidung von Facebook einer Gruppe oder einem Thema schadet, die/das dir am Herzen liegt, kannst du beim Oversight Board Einspruch einlegen. Das Oversight Board gehört nicht zu Facebook. Es handelt sich um eine Gruppe unabhängiger Experten, die darüber urteilen, was auf Facebook erlaubt sein sollte. Du kannst bis zum 28. März 2022 Einspruch einlegen.

Referenznummer: FB-38WSN2C4

Oversight Board – Referenznummer: FB-38WSN2C4

Gauck – Ein harter Hund und ein echtes …

Neben seinem „Ehrensold“, der mit rund 250.000 Euro zu Buche schlägt, belaufen sich die Personalkosten für seine Mitarbeiter und seinen persönlichen Fahrer auf weitere 385.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für Reisen, Bürobedarf und Personenschutz.

Ich denke nicht, dass er frieren wird.

Aber seine Ansichten kennt man ja:

„Herr Pastor mit Verlaub, Sie sind ……“!

Frei nach Joschka Fischer
Gauck – Ein harter Hund und ein echtes …

Not Safe For Work (NSFW)

«Ein Penis ist nicht per se ein männliches Genital. Es gibt halt auch Frauen, die einen Penis haben», stellt Markus „Tessa“ Ganserer, die mit einer Frau zusammenlebt (er sieht sich als Frau und lebt mit einer Frau zusammen, ist ER jetzt lesbisch?), in der Taz fest. Ganserer ist eine transidente Frau. «Transident» beschreibt transsexuelle Menschen, die noch keine chirurgische Geschlechtsangleichung vollzogen haben. Ganserer hat sich einen Frauenquotenplatz gesichert und damit den Einzug in den Bundestag geschafft. 

Als ich das las, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Man ist nicht per se blöd, man wir nicht blöd geboren, man wird blöd gemacht!

Not Safe For Work (NSFW)

FFF zum Frauentag

Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „ARDATS FOR Fridays for Future Germany @FridayForFuture Weil FINTA schlechteren Zugang zu Frühwarnsystemen haben (Handys gehören nicht selten nur dem männlichen Familienoberhaupt') und seltener schwimmen können, werden sie viel häufiger Opter von Extremwetterereignissen. 4:59 nachm. 8. März 2022. Twitter for Android 25 Retweets 186 Zitierte Tweets 67 „Gefällt mir" -Angaben“

Mir fällt nur eine Bevölkerungsgruppe ein, wo der Vater als das Familienoberhaupt zählt und Mädchen nicht zum Schwimmunterricht dürfen.

PS.: FINTA ist eine Gemeinde in Rumänien und in der Slowakei, aber die meinen wohl: Frauen, Inter Personen, Nichtbinäre Personen, Trans Personen und Agender Personen.

FFF zum Frauentag

WIR SIND IM ARSCH!

WAS BISHER GESCHAH:

I am en route to Warsaw, Poland and later this week to Bucharest, Romania. This trip comes at an important moment as the United States continues to demonstrate unity with our NATO Allies and provide support to the people of Ukraine in response to Putin’s invasion of Ukraine.“

(Vice President Kamala Harris)

Jetzt sind wir im Arsch!

WIR SIND IM ARSCH!

Na klar, musste kommen …

Halte ich mich als Student in einem Land auf, also mit Aufenthaltsstatus, und es bricht eine Krise aus, kann ich mich wohl an meine Botschaft wenden, da fast alle Länder lange vor Kriegsausbruch ihre Staatsbürger zum Verlassen des Landes aufgefordert haben.

Es scheint so, dass nicht sein darf was nicht sein kann in der narrativen Welte; kommen zu 80% junge Männer, werden Frauen und Kinder gezeigt, kommen zu 80% Frauen und Kinder, geht es um das Schicksal junger Männer.

Auf die Spitze bringt es DIE ZEIT:

https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-02/ukraine-flucht-russland-krieg-gefluechtete-ankunft

Ich halte die polnische Stellungnahme für glaubhaft, dass Frauen, Kinder und ältere Menschen bevorzugt aufgenommen werden, auch diese müssen Stunden, oft tagelang warten.

Na klar, musste kommen …

SCHÄMEN SIE SICH

Wie geistig zerrüttet und moralisch verkommen muss man sein, um vor dem Hintergrund eines Freiheitskampfes in Europa dieses ungustiöse Spektakel zu veranstalten?

Fr. Proll, Hr. Düringer, Herr Jesionek schämen Sie sich!

SCHÄMEN SIE SICH

1938, WIE ES WIRKLICH WAR!

Ein würdiger Vertreter der Blutlinie Berchthold – Schallenberg, wäre mir nur lieber, wir hätten einen Außenminister mit einem etwas anderen Geschichtsbild, aber wie heißt es so schön: ein Weltkrieg, bei dem nicht Österreich am Anfang steht, zählt nicht.

(Vielleicht ein kleines Ultimatum für den Anfang?)

Besonders schön inszeniert vor dem Brüsseler Höllenfeuer

1938, WIE ES WIRKLICH WAR!

DUDENSTERN II


Was sich in mir sträubt, ist die „Oberhoheit“ über Worte zu verlieren, sie grammatikalischen Usurpatoren zu überlassen. Jüngstes Beispiel „Querdenker“. War dies vor wenigen Jahren noch ein Etikett für Menschen wie Bruno Aigner, „Alt-68-er & Querdenker“, heute eine abgewirtschaftete Bezeichnung für Leerdenker. Auch sollte nicht die Euphemismus-Tretmühle angeworfen werden oder eine Entwicklung vonstattengehen, an deren Ende das „J-Wort“ steht.

Der gängige Begriff „jüdische Mitbürger“ (und nicht jüdische Bürger !!) ist doch absolut fürchterlich. Da tut sich doch bei Mitbürger die Assoziation „Mit-Esser“ auf. Man sieht, man tut sich mit den elementaren Begriffen schwer.

Wird die Bezeichnung “Jude“ bspw. gegen „Menschen jüdischen Glaubens“ ausgetauscht, wird das Jüdische auf die Religion reduziert. Da liegt dann der Gedanke nahe, „dass sie auch keinen Staat brauchen„, bzw. eine Art „Vatikan“ in Jerusalem reichen würde. In Zeiten von BDS-Kampagnen und als Antizionismus getarnten Antisemitismus eine stimmige Diskussion.

In Zeiten der, auch hier zunehmenden, Intersektionalität und der Critical Race Theory, können solche Wort(um)deutungen ganz schnell entgleiten.

Beispielsweise sagte Whoopi Goldberg in der von ihr co-moderierten Talkshow „The View“ beim Holocaust sei es „nicht um Rasse“ gegangen. Vielmehr habe es sich bei der Judenvernichtung um „Unmenschlichkeit des Menschen gegenüber dem Menschen“ gehandelt.

Als ihr in der betreffenden Sendung andere Teilnehmerinnen der Gesprächsrunde widersprachen und anführten, die Nationalsozialisten hätten aufgrund eines rassistischen Weltbildes Juden sowie Sinti und Roma verfolgt, sagte Goldberg, das seien „zwei Gruppen weißer Menschen „. Der Begriff der „Rasse“ führe am Thema vorbei. (Der Begriff „Rasse“ führt tatsächlich am Thema vorbei, aber nicht so, wie Whoopi Goldberg, es meinte.)

Zudem haben wir seit zehn, fünfzehn Jahren einen jugendsprachlichen Zusammenhang, Jude zu verwenden: „Du Jude, du Opfer!“. Das ist extrem beleidigend.

Der Duden sollte nicht vor Schulhof-Rassisten kapitulieren, sondern sich darauf konzentrieren, was Juden eigentlich sind. Einer Gruppe, die Religion, Kultur, Ethnie und Erfahrungsgemeinschaft zugleich ist, sollte auch der Duden ihren Namen zurückgeben.

DUDENSTERN II

VON CHINA LERNEN, …

Das Bundesbildungsministerium stellt sich Deutschland im Jahr 2030 vor. Darunter ein Social-Credit-System.

Das Referat „Strategische Vorausschau, Partizipation und Bürgerforschung“ des Bundesbildungsministeriums entwirft in einem Paper unterschiedliche Szenarien für das Deutschland der Zukunft. Szenario 5 sieht ein Social-Credit-System vor.

BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG & FORSCHUNG: VOAUS:schau

So soll nun ein jeder Mensch einen eigenen „Sozialpunktestand“ besitzen, der ihm oder ihr entweder Vor- oder Nachteil beschert. Es fließen diverse Tätigkeiten und Alltagsinteraktionen in die Wertung mit ein, unter anderem „ehrenamtliches Engagement“, oder die „Pflege eines Angehörigen“, welche über „Anreizsysteme als Leistung gefördert werden“ sollen. Auch Gemeinschaftswerte wie „Integration der Klimaflüchtlinge“ oder der eigene „CO2-Abdruck“ können dabei eine zentrale Rolle spielen.

Man könne meinen, diese von China abgeschaute Zukunftsszenario würden die Deutschen entschieden ablehnen, ganz verschlossen sind die Deutschen dann aber nicht. Laut 2019 erhobenen Umfrageergebnissen des Düsseldorfer Versicherungsunternehmen Ergo und des Harding-Zentrums für Risikokompetenz Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, befürworten rund 20% der Befragten ein solches System. Je jünger die Befragten sind, desto größer fällt die Zustimmung aus.

VON CHINA LERNEN, …