HELDENVEREHRUNG

Die kritiklose „Heldenverehrung“ Präsident Selenskyj ist nicht unproblematisch.

So verleiht Selenskyj am 1. Dezember 2021 im ukrainischen Parlament Dmitro Kozjubailo, Kommandeur der faschistischen Organisation »Rechter Sektor«, den Titel »Held der Ukraine«. Am 2. März 2022 ernannte Präsident Selenskyj (Dekrete Nr. 87/2022 und Nr. 88/2022) die Generäle Igor Taburets und Maxim Martschenko zu Gouverneuren der Regionen Tscherkassy und Odessa. General Igor Taburets ist der ehemalige Kommandeur des Militärischen Geheimdienstes. General Maxim Martschenko ist der ehemalige Kommandeur des Nazi-Aidar-Bataillons. (Das Aidar-Bataillon gehört, wie die anderen ukrainischen „Freiwilligenbataillone“ – beispielsweise das berühmt-berüchtigte Asow-Bataillon – mittlerweile offiziell zu dem ukrainischen Innenministerium unterstellten ukrainischen Nationalgarde, die übrigens der NATO als ein dem ukrainischen Militär gleichwertiger Partner gilt).

Wolodymyr Selenskyj verleiht im ukrainischen Parlament Dmytro Ko
Wolodimir Selenskij verleiht im ukrainischen Parlament Dmitro Kozjubailo, Kommandeur der faschistischen Organisation »Rechter Sektor«, den Titel »Held der Ukraine«, 1.12.2021

Und auch die Ukraine und Selenskyj habe ihre Oligarchen. Fast alle Massenmedien gehören Politikern oder Oligarchen und sind vor allem Mittel im Kampf um wirtschaftliche und politische Macht. Immer wieder werden Medienschaffende mit Gewalt an ihrer Arbeit gehindert oder bedroht. (Stw. Ex-Präsident Poroschenko (TV-Sender) und Wiktor Medwedtschuk. Letzterer ist nicht nur ein enger Freund des russischen Präsidenten Putin, sondern auch Medienbesitzer und Abgeordneter im ukrainischen Parlament.) Aber auch die Journalisten des öffentlichen Senders UA:Perschyj („UA:Erster“) beklagten sich im Oktober darüber, dass das Präsidentenbüro Druck auf sie ausgeübt habe, um die Auswahl der Gäste in den Sendungen zu beeinflussen. (Rangliste der Pressefreiheit: 97 von 180).

Ich würde auch im Hinterkopf behalten, dass die Ukrainische (Kollaborations) Geschichte, inkl. Holocaustbeteiligung (14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische Nr. 1), Ukrainische Hilfspolizei, ...), noch lange nicht aufgearbeitet ist, daraus ein schlampiges Verhältnis zur Geschichte existiert (Botschafter Andrii Melnyk legt 2015 in München Blumen auf dem Grab des Antisemiten, Faschisten und Kollaborateurs Stepan Bandera) und durch einen Beschluss des Kiewer Stadtparlaments vom Juli 2016 wurde der Moskauer Prospekt der Hauptstadt in Stepan-Bandera-Prospekt (Проспект Степана Бандери) umbenannt.

Oeyrdi (@oeyrdi) / Twitter

Unter dem 2019 gewählten Präsidenten Selenskyj ist zwar der Versuch eines Wandels in der Geschichtspolitik festzustellen, sie hat sich jedoch nicht völlig verändert, da der neue Kulturminister politisch ähnlich denkt wie sein Vorgänger. Dies bedeutet auch, dass die beiden nach Bandera und Schuchewytsch benannten Straßen in Kiew so benannt bleiben.

Der Einfluss Präsident Wolodymyr Selenskyjs im Parlament schwindet zunehmend. Seine Partei, »Diener des Volkes« hat zwar am Papier die absolute Mehrheit der Sitze, die Realität sieht jedoch anders aus. Die meisten Abgeordneten stehen unter dem Einfluss ukrainischer Oligarchen und stimmen nicht im Sinne des Präsidenten ab.

Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt die ukrainische Geschichte aufzuarbeiten, aber ausblenden würde ich dies alles nicht, und auch im Hinblick auf „EU-sofort“ beachten.

HELDENVEREHRUNG

NIEMALS VERGESSEN!

„Wir sagen das alles heute nicht aus Rechthaberei, sondern einfach deshalb, weil sich in der Demokratie jede Sünde wider den Geist der Demokratie rächt und rächen muss.“

Bruno Kreisky

NIEMALS VERGESSEN!

Echt jetzt?

Eine Macht mit 11 Flugzeugträgerverbänden, geschätzten 800 Militärstützpunkten in 80 Ländern (das sind 90% – 95% der gesamten ausländischen Militärstützpunkte der Welt, also auch anderer Länder wie z.B. Russland, Großbritannien, Frankreich: je 10 – 20, China: 1).

Seit 1980 haben die USA in 14 Ländern des Nahen- und Mittleren Ostens in mindestens 23 Fällen US-Stützpunkte für Kriege oder militärische Interventionen eingesetzt, die einen Weltkrieg wegen Raketen auf Kuba riskierte, die fast beliebig Truppen weltweit – auch ohne UN-Mandat – in Kriege im Ausland sendet, macht jetzt auf Bedrohung des Weltfriedens, weil ein (zugegeben bedenklicher) Präsident, keine weitere NATO-Ausdehnung an die unmittelbare Grenze seines Landes akzeptieren will?

Echt jetzt?

Woke Taliban

Arbeitgeber können Arbeitnehmern das Tragen religiöser Kleidung oder Symbole am Arbeitsplatz verbieten. Das entschied Europas oberster Gerichtshof und löste damit Proteste von muslimischen und jüdischen Gruppen aus.

Warum eigentlich immer diese verlangte Sonderstellung von Religion? Ich nehme an, es gäbe keine oder kaum Diskussion darüber, politische Symbole am Arbeitsplatz nicht zu zeigen. Aber beim Stw. „Religion“ knicken alle ein. Religionsfreiheit in einer modernen Gesellschaft ist doch Glaubensfreiheit, die freie Wahl des Glaubensbekenntnisses und speziell auch der Freiheit vom Glauben, und nicht ein Grundrecht auf jede beliebige Verhaltensweise.

Spitz gesagt, ist die Grenze zu den IS-Salafisten-Taliban dann fließend, religiöse Gebote werden über staatliche Gesetze gestellt, bzw. wird verlangt, staatliche Gesetze mögen sich religiösen Geboten unterordnen. Kann man machen, aber man muss dan auch sehen und akzeptieren was man tut.

Genau So wie die woken Denkmalstürmer heute Denkmäler von unliebsamen historischen Personen – ohne Diskussion -v om Sockel kippen, haben die Taliban 2001 die Buddha-Statuen von Bamiyan – unliebsame religiöse Statuen – gesprengt.

Beim gestürzten Südstaatengeneral ist der Beifall groß, bei Bamiyan die Empörung.

Woke Taliban

ORF – Geschichte? Watn dat?

Schreiben an ORF:

ORF – Geschichte? Watn dat?

International Holocaust Remembrance Day

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

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International Holocaust Remembrance Day

Ein Tag im Februar

Wer sich vorgesetzt hat, ein möglichst ehrliches und anschauliches Bild seiner Zeit zu geben, muß auch den Mut haben, romantische Vorstellungen zu enttäuschen … So sonderbar es scheinen mag: ich war an diesen historischen Februartagen 1934 in Wien und habe nichts gesehen von den entscheidenden Ereignisse, die sich in Wien abspielten und nichts, auch nicht das mindeste davon gewußt, während sie geschahen. Es wurde mit Kanonen geschossen, es wurden Häuser besetzt, es wurden Hunderte von Leichen davongetragen – ich habe nicht eine einzige gesehen. … Alles ging im innern Kreise der Stadt ebenso ruhig und regelmäßig weiter wie sonst, während in den Vorstädten der Kampf wütete, und wir glaubten töricht den offiziellen Mitteilungen, dass alles schon beigelegt und erledigt sei.“

Stefan Zweig

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Ein Tag im Februar

„Sozialdemokratie ohne Juden“

(© Barbara Coudenhove-Kalergi)

Ich habe persönlich keine größere Treue zur Sozialdemokratie erlebt als die von Gen. Rudi Gelbard, und ich muss sagen, ich bin fast froh, dass er dieses Desaster nicht mehr erleben muss. In vielen Gesprächen war ich stets berührt, über die bedingungslose Hingabe zu einer Idee & wie er dem stetigen Niedergang der Sozialdemokratie stets noch etwas positives abzugewinnen vermochte.
Diese Kraft, Stärke und Hingabe strahlt heute kein einziger Sozi mehr aus, von 17 – 70. Leider fällt mir dazu nur noch das Wort Apparatschik ein.

UND, solange die Kuwait Airways israelischen Staatsbürgern die Beförderung verweigern darf, wie das Landgericht Frankfurt entschieden hat & ich keinen permanenten SoziAufschrei höre (aber BDS Boykott an allen Ecken) bitte kein Gejammer über fehlende Juden.

Shalom Heuchler!

„Sozialdemokratie ohne Juden“

Der Prinz & Ich

Prinz Charles gibt der Politik noch 18 Monate, um die Welt zu retten.
 
Ich gebe Prinz Charles noch 18 Monate, um das Vereinigte Königreich zu retten.
Der Prinz & Ich

Sorry Mr. President, not for sale!

Donald Trump ist der Präsident des 19. Jahrhunderts, den Amerika nie hatte. Wie sich herausstellt, hat der Präsident häufig laut darüber nachgedacht, Grönland aus Dänemark zu kaufen. (Obwohl Grönland weitgehend selbstverwaltet ist, ist es neben Dänemark und den Färöern eines der drei konstituierenden Länder des Königreichs Dänemark.)

Tatsächlich wurde der Kauf von Grönland zweimal ernsthaft ausprobiert. Aber die Veränderungen in den internationalen Beziehungen seitdem machen es zu einer weitaus schlimmeren Idee als damals.

Das erste Mal kam während der Regierung von Präsident Andrew Johnson. William Seward, ein Lincoln Holdover, nutzte Johnsons Ablenkung über den Wiederaufbau, um seine langjährigen Ziele der territorialen Expansion zu verfolgen.

Der zweite Versuch erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg. Dänemark, das Grönland noch als Kolonie verwaltet, wurde im März 1940 in einer sechsstündigen Operation erobert. Ein Jahr später unterzeichnete der dänische Botschafter, der seine Mandate behielt, obwohl er sich weigerte, Befehle von der besetzten Regierung in Kopenhagen entgegenzunehmen, eine Vereinbarung mit der US-Regierung, die es ihr erlaubt, die Insel zu besetzen und zu befestigen, um zu verhindern, dass Deutschland sie als Stützpunkt gegen die USA und Kanada nutzt.

Die Besetzung Grönlands während des Krieges ließ die Vereinigten Staaten dort mehrere militärische Einrichtungen errichten, darunter einen Luftwaffenstützpunkt.

Sorry Mr. President, not for sale!

UHBP in Jerusalem III

UHBP bezeichnet die Western Wall / Klagemauer als „Stützmauer“ des Felsendoms, und? das Schweigen im Blätterwald ist ohrenbetäubend. Ich nenne sowas latenten Antisemitismus, da ich UHBP nicht völlige historische Unbeleckheit bzw. Spätfolgen einer Lobotomie unterstellen möchte.
Nur so zum Spaß: hätte ein FF-Mann diese Äußerung getätigt, oh Mann, da wär’s aber kräftig losgegangen?

UHBP in Jerusalem III

UHBP in Jerusalem II

UHBP in Jerusalem II

UHBP in Jerusalem I


Vielleicht sollte man wirklich die Grenzen dicht machen. Für Politiker. Dann wenn
UHBP in Jerusalem die Westernwall, Klagemauer als „Stützmauer“ des Felsendoms bezeichnet!
UHBP in Jerusalem I

Bratwurst macht frei

Auf Teilen eines ehemaligen Außenlagers des deutschen #Konzentrationslagers#Buchenwald in Thüringen ist der Bau eines Bratwurstmuseums geplant. Das bestätigte eine Sprecherin der Stadt #Mühlhausen gestern der dpa.
Mahlzeit & ein fröhliches 88 den Krauts

Bratwurst macht frei

International Holocaust Remembrance Day

International Holocaust Remembrance Day

Mauthausen Memorial

Mauthausen Memorial