#WeWantPockets

#wirwollengegendertehosentaschen

Die einen schlucken ein paar Münzen, die anderen ein Smartphone. Warum sind die Hosentaschen der Frauen kleiner als die der Männer? Eine Spurensuche (© DER STANDARD)

Ein Riesenproblem! Jetzt verstehe ich auch, weshalb die mutigen Frauen im Iran auf kein Verständnis und keine Solidarität „unserer“ Wellness-Feministinnen & Stakeholder zählen können – einfach keine Zeit bei so tiefgründigen Analysen…

Männer haben Taschen, um Dinge darin aufzubewahren, Frauen zur Dekoration.“ Das Zitat des französischen Designers Christian Dior aus dem Jahre 1954 mag überholt klingen, erledigt hat es sich bis heute nicht.

In Zahlen heißt das: Sie waren durchschnittlich um 48 Prozent kürzer und 6,5 Prozent enger geschnitten. Nur 40 Prozent der Frauentaschen fassten damals ein iPhone X, bei den Hosen aus den Männerabteilungen verschwand dasselbe Smartphone in allen Taschen. Und nur zehn Prozent hatten genügend Platz für eine Frauenhand, wohingegen alle Männerjeans eine Männerhand verschluckten. Vielleicht liegts ja auch am GenderPay-gap, Männer müssen das ganze zusätzliche Einkommen schließlich auch wo unterbringen.

Auf Plattformen wie Tiktok, Instagram oder Twitter, sind bereits Forderungen wie „Give us pockets!“ sichtbar gemacht geworden, ein Hashtag lautet #WeWantPockets. Ich empfehle Latzhosen mit aufgenähten Bauch-Taschen.

Wie auch immer, man ist was Großem auf der Spur!

#WeWantPockets
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