Entartete Documenta

Die palästinensische Gruppe Khalil Sakakini Cultural Center (KSCC) soll eine tragende Rolle im Rahmen der Documenta übernehmen. Allein deren Namenspate ist aber schon problematisch. Khalil al-Sakakini (1878–1953) war arabischer Nationalist, Freund der Ideen Adolf Hitlers und glaubte an die „jüdische Weltverschwörung“. Die nach ihm benannte Gruppe KSCC hat sich in der Vergangenheit immer wieder für den Boykott Israels im kulturellen Leben ausgesprochen. Auch im Beirat der Documenta säßen, „glühende Israelkritiker“ und Freunde der Gruppe BDS („Boykott, Desinvestition und Sanktionen“).
Die wiederum wurde vom Bundestag im Mai 2019 als antisemitisch eingeordnet. Das Parlament beschloss weiter, der Gruppe jegliche Förderung hier in Deutschland zu untersagen. Jetzt werden ihre Freunde auf die größtenteils staatlich finanzierte Documenta eingeladen.

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