Es geht darum jenen, welche ihr Hirn ausschließlich zum Zwecke der bloßen Steuerung der Schenkelmuskulatur benutzen, also jenen massenhaft auftretenden Gegenteil derer, welche über eine derart außergewöhnliche Begabung verfügen, dass sie niemand wirklich versteht, auch nicht ihre Frauen, was manchmal so hart ist, dass man anfängt Bücher zu schreiben, die wiederum keiner versteht, zum Beispiel Gesundheitslexika, Fundgruben für Menschen, die eine ungenügende Ausbildung in der Geschichte der Krankheiten hatten, auch als Basisliteratur für Anfänger geeignet, so dass man letztendlich ohne eine kompetenter Betreuer, der so genannten Mandanten durch die intensive Nutzung wilder Abkürzungen wie StGB, StPO oder VSStÖ zeigt, wie man einen ordentlichen Prozess führt, anschließend bei der mentalen Bewältigung des Prozessausgangs hilft und die wahre Bedeutung des Begriffes Honorar erklärt, nicht mehr auskommt, danach in den gemeinen Zustand der Desillusionierung nach erfolgreicher Therapie zu einem realistischen Weltbild zurückkehrt, einem realistisches Weltbild, das leider mit juristischer Irrelevanz einhergeht, also zum Menschen mit hervorragenden Fähigkeiten im Bereich der vermittelnden Rede mutiert, der bei überraschender Wirkungslosigkeit seiner Fähigkeiten wenigstens so nett ist, einen den Rausch bei sich ausschlafen zu lassen, ergibt sich der Vorgehensweise meist weiblicher Menschen, die sich standhaft weigern, eine Spülmaschine zu kaufen, weil man angeblich immer genug Zeit neben der Arbeit hat und Fernsehen angeblich nicht wichtig ist obwohl gerade Dynamo Satre gegen Lokomotive Camus spielt, träumt davon ein selbstbewusster Mensch zu sein, der durch versehentliche Offenheit schnell erreicht, von Personen nicht mehr eingeladen zu werden, die ihm aber sowieso gestohlen bleiben können, ergibt sich hilflos dem Gefühl der Einengung in einem Haarwaschbecken mit zu engem Halsausschnitt bei einem Friseur, der wahrscheinlich meint, seine Arbeit sei nur dann wirklich gründlich erledigt, wenn er die Haare wäscht, bis man bewusstlos ist, hofft trotzdem immer noch auf vollkommene Gesundung, obwohl man weiß, dass es keine Heilung gibt, stellt sich vor einer Passantin sein Wissen über den Ersatz eines kaputten Keilriemens durch eine Strumpfhose verständlich machen kann, ohne verhaftet zu werden, erlebt das Gefühl der Irritation bei der erfolglosen Suche nach dem Unterschied zwischen Intellekt und Intelligenz, also der Summe der geistigen Fähigkeiten eines Individuums, welche im umgekehrten Verhältnis zur Summe der glücklichen Momente desselben Individuums steht, scheitert so nebenbei auf der Suche nach leicht diskriminierenden, aber humorvollen Charakterisierungen bestimmter Bevölkerungsgruppen zum Zwecke der Belustigung von Gesprächspartnerinnen mit anschließender Korrektur der Meinung über Nebenwirkungen bei der Nutzung von Haarfärbemitteln, also jener Fähigkeit, sich die fürchterlichsten Dinge bis ins kleinste Detail und in den schönsten Farben auszumalen und dadurch ständig in Panik zu sein, setzt zu Schluss noch ein seliges Lächeln auf, häufig begleitet von gelegentlichem leichtem Kichern, verfällt in die romantisch träumerische Stimmung bei der Zusammenkunft zweier Menschen, die die gesamte Umgebung in einen Taumel der Gefühle stürzt und das Leid dieser Welt vergessen macht -und dann kommt die Werbung.
Posted: Januar 23rd, 2011 | Author: OMG | Filed under: Randnotizen | No Comments » -->